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Koeppen in seinem Arbeitszimmer
 

Dauerausstellung Wolfgang Koeppen

Das Münchner Zimmer

In Zusammenarbeit mit dem Wolfgang-Koeppen-Archiv, das durch das Germanistische Seminar der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wissenschaftlich betreut wird, und das 1996 den gesamten Nachlass Koeppens vom Suhrkamp Verlag erwerben konnte, entstand eine kleine Ausstellung, in der erstmals viele Materialien und Gegenstände aus dem Besitz Koeppens öffentlich präsentiert werden. So informieren Fotografien, eine Vielzahl von Erstausgaben der Romane Koeppens, Manuskripte wie auch Preise, die Koeppen erhielt, den Besucher umfassend in Wort und Bild über das Leben und Werk des Autors und vermitteln zugleich einen möglichst authentischen Eindruck der Lebensumstände Koeppens.
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18.06.2010 bis 18.09.2010 | Ausstellung

Wolfgang Koeppens Amerikafahrt

im "Münchner Zimmer"

Von April bis Juni 1958 bereiste Wolfgang Koeppen im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks, unterstützt durch das amerikanische State Department, die USA. Diese Reise wurde zur Grundlage für den noch im gleichen Jahr gesendeten zweiteiligen Radioessay „Die Früchte Europas. Amerika westwärts – Amerika ostwärts“ und für Koeppens 1959 veröffentlichtes Buch „Amerikafahrt“. Zum Themenschwerpunkt der diesjährigen Koeppentage hat das Wolfgang-Koeppen-Archiv für das „Münchner Zimmer“ eine Ausstellung konzipiert, die Koeppens Amerikafahrt anhand ausgewählter Objekte in vielen Details vor Augen führt. Postkarten und Briefe, Reisedokumente und Manuskripte, Bücher und weitere Exponate a... weiter »
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18.06.2010 bis 18.09.2010 | Ausstellung

Wolfgang Koeppen "Im Labyrinth des Schreibens"

Ausstellung zum Leben und Wirken Wolfgang Koeppens

Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen (1906-1996) ist eine Jahrhundertgestalt. Kindheitserlebnisse im Ersten Weltkrieg, Journalisten- und Theatererfahrungen in der Weimarer Republik, Buchveröffentlichungen während des Dritten Reichs und ein literarischer Neuanfang mit seinen bis heute gültigen Romanen aus den frühen 50er Jahren umspannen einen weiten historischen Horizont mit diversen Umbrucherfahrungen. Über wechselnde Zeiten hinweg führte der Autor eine literarische Existenz, sah sich als Romanfigur und Beobachter, entzog sich politischer Vereinnahmung und hatte sich scheinbar nach seiner Romantrilogie Tauben im Gras (1951), Das Treibhaus (1953) und Der Tod in Rom (1954) ausgeschrieben. Auch wenn Koeppen fortan... weiter »
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24.09.2010 bis 13.11.2010 | Ausstellung

Poesie des Untergrunds

Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989

Kuratoren: Ingeborg Quaas, Uwe Warnke & Thomas Günther

In der letzten langen Dekade des kurzen Daseins der DDR geriet Ostberlin in Bewegung. Jedenfalls aus künstlerischer Sicht. Speziell im heruntergekommenen Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg, jenseits des staatlichen Kunst- und Kulturbetriebs, entfaltete und entwickelte sich eine Szene, die in ihren Aktivitäten und in ihrer Arbeit eine von ideologischen Grenzziehungen nicht kontaminierte Sprache suchte und fand.
Diese Suche entsprach durchaus einer Unabhängigkeitserklärung. Sie mündete in eine Poesie des Untergrunds, die zwar unter halblegalen und illegalen Bedingungen entstand und Verbreitung fand, sich aber einer ständigen Bez&uum... weiter »