Ausstellung

Textilausstellung der Vereinigung Draudzība (LV)

Ausstellung im Rahmen des Festivals “100 Jahre Baltische Staaten”

Das Studio für Volkskunst “Draudzība” gehört zu den ältesten Volkskunst-Vereinigungen in Lettland, in denen jedermann das Stricken und Weben erlernen kann. Die Arbeiten des Studios gehören zur lettischen Volkskunst, die von vielen Menschen in Lettland geliebt wird. Die Ausstellung präsentiert verschiedene Stile der lettischen Web- und Stricktradition. Mit Büchertisch, Wolle und Handschuhe aus Lettland zum Verkauf.

Eintritt frei, Di-Sa 14-18 Uhr, Ausstellung bis 16. Juni 2018
Foto © Draudzība

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„Ostsee – Verborgene Fracht“

Fotografien von Marcus Wildelau

Unter der schönen Öberfläche der Ostsee verbergen sich Kampfmittel, Atommüll und Giftrückstände. Ihre Existenz wird meist verschwiegen. So entsteht eine Ästhetik des Unsichtbaren. Die Ostsee ist ein ruhiges, kleines und bei Seglern und Touristen beliebtes Binnenmeer mit herrlichen Stränden und großartigen Naturräumen. Oberflächlich betrachtet. Unterhalb der Oberfläche gibt es allerdings Gründe zur Sorge. Die Ostsee ist das schmutzigste Meer der Welt. Aber davon will eigentlich niemand etwas wissen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde vieles versenkt und eingeleitet, was nicht in die Ostsee gehört: konventionelle und chemische Kampfmittel aus zwei Weltkriegen, Atommüll, Stickstoffe aus Düngemitteln und Gifte aus Industrie und Landwirtschaft. Vieles davon wird von uns nicht als bedrohlich wahrgenommen oder ist schnell wieder vergessen, weil es nicht sichtbar ist, weil es nie sichtbar war.

Marcus Wildelau macht Bilder von der Ostsee und ihren Gestaden und blickt in die Richtung, in der sich etwas Furchtbares unsichtbar in der Tiefe befindet. Es sind keine Geheimnisse, nur unpopuläre Fakten. Was die Ostsee verbirgt, kann sich nur ein Betrachter vorstellen, der weiß, was er nicht sieht.
Die Fotoreihe wurde im analogen 4×5″ Großformat fotografiert und mit erläuternden Texten versehen.

Eine Ausstellung zum Greifswalder Literaturfrühling 2018.
Vernissage: Do, 08. März, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Einführung: Prof. Dr. Anna Zika, Kunsthistorikerin an der FH Bielefeld, Fachbereich Gestaltung.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Kooperation des NABU Greifswald und der FINC-Foundation und wird in Zusammenarbeit mit dem Koeppenhaus präsentiert.
Ausstellungsdauer bis 14.04.2018, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
Ostern 2018: Karfreitag geschlossen, Ostersamstag 14-18 Uhr geöffnet
Foto: (c) Marcus Wildelau, www.halbtotal.de

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Ratsam wäre es gewesen, diesen Saal nicht zu betreten.

EINE AUSSTELLUNG ZUM 80. GEBURTSTAG DER AUTORIN GISELA ELSNER
Text-Bild-Konstellationen | Gisela Elsners Texte treffen auf aktuelle Gegenwartskunst

Am 2. Mai 2017 hätte Gisela Elsner ihren 80. Geburtstag gefeiert. Dies war der Anlass für die Idee zu einem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt. Die satirische Schreibweise Elsners ist stark von visuellen Effekten der Verfremdung geprägt, daher liegt eine Verbindung zur bildenden Kunst nahe. Zudem hat sich die Autorin in zahlreichen Werken mit dem Verhältnis von Text und Bild auseinandergesetzt. Der Reiz dieser Ausstellung liegt in den einzigartigen Text-Bild Konstellationen, in denen verschiedene Arbeiten von jungen Künstlerinnen und Künstlern mit ausgewählten Textpassagen einer bereits verstorbenen Autorin in Dialog treten. Aus der Gegenüberstellung von Text- und Bild-Kunst ergeben sich künstlerisch-literarische Resonanzen und damit auch neue Deutungsspielräume, die eine spezifische Form ästhetischer Erfahrung ermöglichen.
Die Auswahl der Exponate erfolgte mit Blick auf zentrale Themen in Elsners Werk: verfremdung des Vertrauten, soziale Unterschiede, Prestige und Stigmatisierung, Kritik der Geschlechterrollen, das Aufspüren faschistischer Strukturen in der BRD-Gesellschaft nach 1945.
Seit Mai 2012 gibt es die Internationale Gisela Elsner Gesellschaft (IGEG), die es sich zum Ziel gemacht hat, sich um die Erschließung des Werkes der Autorin Gisela Elsner sowie die in der Gegenwart fortwirkenden Einflüsse ihres schriftstellerischen Schaffens zu kümmern. Offizieller Sitz der IGEG ist das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg, wo langfristig eine Forschungs- und Dokumentationsstelle zu Gisela Elsner eingerichtet werden soll.

Der Berliner Verbrecher Verlag gibt die Werke von Gisela Elsner neu heraus.
MIT ARBEITEN VON:
Lilli Loge, Alex Lebus, Robert Vanis, Johanna Rüggen, Maja Gratzfeld, Michael Klipphahn, Karen Packebusch, Robert Brandes, Max Kowalewski

Eintritt frei
Ausstellungsdauer bis 10. Februar 2018, Di-Sa 14-18 Uhr

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg/Literarturhaus Operpfalz, der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft und dem Koeppenhaus Greifswald.

(c) Oliver Grajewski

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Angelika Janz: “Nahtstellen” – Wege zum Fragment 1977-2017

Bildtextarbeiten, Collagen, Fragmenttexte, Papierschnitte

“Das Fragment – geheime Kontinuität des Offenen, Ankunft und Präsenz allen Kunsttuns, dessen Angebot zum Unterwegsbleiben. Aller Anfang ist Zeremonie und – Fragment.” (Angelika Janz)

Das literarische Werk von Angelika Janz reicht von Prosa über Lyrik bis hin zu zahlreichen Fragmenttexten. Diese entstehen, indem ein ausgeschnittener Textkern an seinen Rändern ergänzt wird. Durch Schreibmaschine, Stempel oder Letra-Set entsteht ein neuer Text, der sich mit der komplexen Ereignis-, Ding- und Sprachwelt facettenreich und hintergründig auseinandersetzt (Angelika Janz: tEXt bILd. Ausgewählte Werke 1: Visuelle Arbeiten und Essays, freiraum-verlag). Die Ausstellung zeigt in einer Werkschau Bildtextarbeiten, Collagen, Fragmenttexte und Papierschnitte von Angelika Janz aus den Jahren 1977-2017.

Doppelausstellung des Künstlerpaares Angelika Janz und Dieter Eidmann in Greifswald: Zeitgleich zeigt das Soziokulturelle Zentrum St. Spiritus die Ausstellung
Dieter Eidmann (1940-2017): Asketische Fülle
Bildräume – Gouachen – Kalligrafie – Archiskulptur – Plastik – Fotografie
Dieter Eidmann ist am 27. Mai 2017 verstorben.

Beide Ausstellungen sind bis zum 28.09.2017 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten im Koeppenhaus Di-Sa 14-18 Uhr
Öffnungszeiten im St. Spiritus Mo-Fr 12-17 Uhr

Abbildung: (c) Angelika Janz

Ausstellung

Helden – Semesterschau der Medien- und Informatikschule

Die Absolventen im Bereich Grafikdesign stellen ihre Abschlussarbeiten in der Galerie im Koeppenhaus vor.

Ausstellungsdauer: 14.07.-24.08.2017, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

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Wolfgang Koeppen – “…gefangen im Auge der Kamera…”

Eine Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs im “Münchner Zimmer” © Wolfgang-Koeppen-Archiv

Auf offiziellen Bildern präsentiert sich Wolfgang Koeppen zumeist als ernsthafter Schriftsteller, am Schreibtisch sitzend oder vor einer Unmenge an Büchern, immer umgeben von der Aura des Belesenen. Diese Stilisierung entsprach durchaus den Erwartungen seiner Leser. Die Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs zeigt im „Münchner Zimmer“ hingegen private Aufnahmen aus dem Nachlass des Schriftstellers, deren Faszination gerade von ihrer Unvollkommenheit ausgeht. In gelöster Atmosphäre lässt sich Koeppen mitunter in launigen Momenten ablichten oder nimmt sich als Fotograf selbst in den Blick. Zuweilen fällt dieser durchs Objektiv auf sein unerlässliches Handwerkszeug, die Schreibmaschine. Mit fotografischen Inszenierungen um 1900, aber auch Aufnahmen aus verschiedenen Dekaden des 20. Jahrhunderts sowie einer analogen Diashow erinnert die Ausstellung zugleich an Entwicklungen in der Geschichte der Fotografie.

Öffnungszeiten: Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei, Achtung! vom 11.-14.7. geschlossen, da neuer Ausstellungsumbau im Literaturzentrum erfolgt.
Die Ausstellung eröffnete am 23.06.2017 zu den Koeppentagen 2017. Ausstellungsdauer bis Ende des Jahres.
Foto: Kontaktabzug aus dem Nachlass des Schriftstellers Wolfgang Koeppen, (c) Wolfgang-Koeppen-Archiv.

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Nordischer Klang 2017: Comic im Norden

Namhafte Comic-Künstler stellen in Greifswald aus. Algot (c) Filippa HellaFilippa Hella aus Finnland kommt mit ihrer Lieblingsfigur, Algot, dem schwermütigen Elefanten, der die Leiden des jungen Werthers durchlebt. Von Autorin Annette Herzog und Illustratorin Katrine Clante aus Kopenhagen gibt es Seiten aus der preisgekrönten Graphic Novel “Pssst!” zu sehen, die sensibel die Pubertät behandelt. Und Kristian Krohg-Sørensen erzählt die Story von Gulosten, einem Seemann, Schmuggler, Widerstandskämpfer, Mörder und Ganoven aus dem Oslo der 1920er Jahre.

Ausstellungsdauer bis 15. Juni, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
Bild: Algot (c) Filippa Hella

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Hoffnungsträger oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Die Jugend galt in der DDR als Hoffnungsträger einer sozialistischen Zukunft. Die Staatspartei SED versuchte, junge Menschen von Kindesbeinen an ideologisch zu erziehen und ins politische System einzubinden. Aber nicht alle Jugendlichen ließen sich vereinnahmen. Verstießen sie gegen die Normen der „Partei“, trat oft die Geheimpolizei in Aktion. Im Auftrag der SED überwachte die Stasi unangepasste Jugendliche und verfolgte sie als „Staatsfeinde“.
Der Historiker Dr. Michael Heinz (Stasi-Archiv Rostock) zeigt anhand von Beispielen aus Greifswald und Umgebung, wie die Stasi Jugendliche überwachte, sie vereinnahmte oder sie aus politischen Gründen bestrafte.

Ausstellung in Zusammenarbeit mit der BStU – Außenstelle Rostock.
Eintritt frei, Ausstellung bis 4. Mai, Di-Sa 14-18 Uhr, Karfreitag geschlossen

Foto: Punks in Rostock – in den Augen der Stasi „negativ-dekadente Jugendliche“, 1985. © Holger Roloff privat.

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Heinrich-Böll-Ausstellung „Einmischung erwünscht“ mit René Böll

Heinrich Böll. Die Nennung seines Namens reicht und ein Tableau von Ereignissen, Szenen, Bildern der sogenannten ›Bonner Republik‹ wird aufgerufen: ›Der Deutsche Herbst‹, die Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre, die Mitte der 1970er Jahre entstehenden Bürgerinitiativen, die Kontroversen mit der Springer-Presse und die durch den Spiegel-Artikel über Ulrike Meinhof 1972 ausgelöste Hetzkampagne, im gleichen Jahr die erste Verleihung des Literaturnobelpreises an einen deutschen Schriftsteller nach dem Zweiten Weltkrieg.©René Böll
Wegbereitend ist Heinrich Bölls Einsatz und der seiner Familie für mehr Menschlichkeit. Deshalb freuen wir uns sehr, dass sein Sohn René Böll die aktuelle Ausstellung eröffnen wird. Heinrich Böll und seine Familie waren unabhängig im Denken, sie gehörten weder zur Rechten noch zur Linken, so konnten sie sich für die Freiheit verfolgter Menschen in der UdSSR und in Chile zur gleichen Zeit glaubhaft einsetzen. Deswegen gerieten sie ins Visier der Stasi und des Verfassungsschutzes, der westdeutschen Behörden, Politiker und großer Teile der Presse.
René Böll wurde 1948 in Köln als dritter Sohn Heinrich Bölls und dessen Frau Annemarie Böll geboren. René Böll ist bildender Künstler in Köln und Nachlassverwalter Heinrich Bölls. Er gehörte zu den Mitgründern der Heinrich-Böll-Stiftung.

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung MV.
Foto Heinrich Böll am Schreibtisch: (c) René Böll

Ausstellungsdauer bis 08. April 2017, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

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Aufbruch – Impressionen aus der Savanne Togos – Eine Fotoausstellung des DAZ e.V.

Kindern und Jugendlichen Perspektiven in ihrer Region zu eröffnen, ist das Ziel des 2002 in Greifswald gegründeten Vereins für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ e.V.). Mittlerweile zählt der Verein 110 Mitglieder, die deutschlandweit dieses Ziel unterstützen. Die Fotoausstellung vom DAZ e.V. berichtet vom Leben in Togo und den Vereinsprojekten.

Vernissage: Freitag 06.01.2017, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Die Vereinsmitglieder Sabine Löser, Sonja Steffen und Hinrich Kuessner berichten in einem Bildervortrag von Vereinsprojekten z.B. vom Kinderhaus Frieda in Lome und von der Ausbildungsimkerei in Dapaong. Die Besucher können zur Eröffnung togolesischen Honig kosten.

Mittwoch 25. Januar 2016, 16-18 Uhr – Vereinsmitglieder sind vor Ort in der Ausstellung und stehen für Fragen zum DAZ e.V. zur Verfügung

Ausstellungsdauer bis 4. Februar 2017, Di-Sa 14-18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei
Foto: Sabine Löser, DAZ e.V.