Ausstellung · Meldungen

Schwarzweißaufnahme – Fotografien von Arno und Alice Schmidt

„Schwarzweißaufnahme“ zeigt eine fotografische Bildwelt aus dem Leben des großen Schriftstellers: dörfliche Ansichten der frühen Wohnorte der Schmidts, Bilder von Studienreisen in norddeutsche Heide- und Moorlandschaften und schließlich Bilder vom Wohnhaus und der Landschaft um Bargfeld bei Celle.
Zur Eröffnung spricht Kurator Janos Frecot, langjähriger Leiter der fotografischen Sammlung der Berlinischen Galerie.

In Zusammenarbeit mit der Arno Schmidt Stiftung Bargfeld
Eintritt frei, Öffnungszeiten Di-Sa von 14-18 Uhr, bis 25. Februar 2012

Foto: Arno Schmidt, Bei Ahlden 1954

Ausstellung

Öfter denk ick wie n Maler

Seit einigen Jahren gehört das Atelier PIX zum festen Teil des städtischen Kulturlebens. Mit ihren zahlreichen Ausstellungen, Auftritten, Lesungen und offenen Angeboten stellen sie unter anderem die Frage nach Bedeutung, Sinn und Umgang mit dem Behinderungsbegriff in Kunst und Gesellschaft. Die Ausstellung “Öfter denk ick wie n Male” zeigt räumliche, bildnerische und literarische Kunst im Dialog.

Die Ausstellung ist vom 15. November 2011 bis 7. Januar 2012, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Eintritt frei.

Ausstellung

Oskar Manigk: Der Karten Eden

Oskar Manigk (*1934), aufgewachsen in einer Künstlerumgebung auf Usedom, lebt und arbeitet in Ückeritz und Berlin. Als freischaffender Künstler bewegte er sich außerhalb des offiziellen DDR-Kulturbetriebs und kam Ende der 60er Jahre durch Robert Rehfeldt mit der subversiven Mail Art in Berührung. Seit den 1970er Jahren entstehen seine unverwechselbaren expressiv-figurativen Malereien, daneben Übermalungen, Collagen, Zeichnungen und auch Gedichte.

Die Ausstellung ist vom 15. Oktober 2011 bis 5. November 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung

“2.5 dimensions” – Fotoausstellung von Yu Kodama

Für Yu Kodama, geboren 1978 in Takarazuka/ Japan, ist Tokio ein Aufnahmeobjekt von außerordentlicher Bedeutung. Tokio stellt eine Verdichtung der japanischen Kultur dar, die Menschen aus allen Präfekturen Japans mit ihrem unterschiedlichen Wesen, kulturellen Hintergründen und ihren Bräuchen in sich versammelt. Neben dem pulsierenden Großstadtleben tragen die Aufnahmen Kodamas auch eine Art unergründliches Vergänglichkeitsgefühl, das stets auch in seinem Inneren lauert und hier sichtbare Gestalt annimmt. Es ist sein Versuch Tokio und die Japanerhaftigkeit, die japanische Zurückhaltung einzufangen.

Die Ausstellung ist vom 17. September 2011 bis 8. Oktober 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.
In Zusammenarbeit mit www.art-transformer.net und dem Quartiersbüro Fleischervorstadt.

Ausstellung · Café Koeppen

Ausstellung “Camouflage – Druckgrafik und Collage” im Café Koeppen

Tarnen, Verstecken, Verwandeln – Camouflage und Mimikry sind in der Natur weit verbreitet.
Kunst will auffallen – in der Regel, jedenfalls wahrgenommen werden. Zehn Studentinnen des
Caspar-David-Friedrich Instituts druckten und collagierten zum Thema. Einige Ergebnisse
werden im Café Koeppen präsentiert. Künstlerische Leitung: Nils Dicaz.

Die Ausstellung ist vom 10. bis 30. Juli 2011, jeweils ab 12 Uhr, im Café Koeppen geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung

Wolfgang Koeppen – Im Labyrinth des Schreibens

Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen (1906–1996) ist eine Jahrhundertgestalt. Kindheitserlebnisse im Ersten Weltkrieg, Journalisten- und Theatererfahrungen in der Weimarer Republik, Buchveröffentlichungen während des Dritten Reichs und ein literarischer Neuanfang mit seinen bis heute gültigen Romanen aus den frühen 50er Jahren umspannen einen weiten historischen Horizont mit diversen Umbrucherfahrungen. Über wechselnde Zeiten hinweg führte der Autor eine literarische Existenz, sah sich als Romanfigur und Beobachter, entzog sich politischer Vereinnahmung und hatte sich scheinbar nach seiner Romantrilogie Tauben im Gras (1951), Das Treibhaus (1953) und Der Tod in Rom (1954) ausgeschrieben. Auch wenn Koeppen fortan den Verleger- und Lesererwartungen, die auf Neues aus seiner Feder hofften, kaum gerecht werden konnte und er sich selbst als Schreibversager und im bürgerlichen Leben gescheitert empfand, zeugen doch die vielen Entwürfe und Projektskizzen aus seinem Nachlass von einem Koeppen, der schrieb, aus seinem Schreiblabyrinth jedoch keinen Ausgang mehr fand. Verlegerisches Mäzenatentum sorgte dafür, dass Koeppen das Leben eines in seinem Sinne modernen Autors führen konnte, in dem das Veröffentlichte nicht als alleiniger Maßstab einer literarischen Existenz galt.

Die Ausstellung widmet sich dem Künstler Koeppen, blickt in seine Schreibwerkstatt, zeigt den vielschichtigen Schriftsteller und produktiven Journalisten, dokumentiert seine Schreibqualen und Versagensängste, beschreibt einen Ästheten, der Literatur lebt, einen manischen Leser, Rollenspieler und pausenlosen Fabelerfinder. Die Ausstellung nutzt den Nachlass im Greifswalder Wolfgang-Koeppen-Archiv, um aus Koeppens „Zettelgebirge“, aus Briefen und Sachzeugnissen einen großen Literaten hervortreten zu lassen.

Die Ausstellung ist vom 17. Juni 2011 bis 10. September 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung

Treibhausatmosphäre im “Münchner Zimmer”

Bei der Feierstunde zum 60jährigen Bestehen des Bundestags im Jahr 2009 wurde im Bonner Plenarsaal aus Wolfgang Koeppens Roman “Das Treibhaus” gelesen – dem Buch über die Bonner politischen Verhältnisse, das bei Erscheinen im Jahr 1953 für Furore sorgte. Koeppen vergleicht darin das politische Klima der Adenauerzeit mit der Atmosphäre in einem Treibhaus, in dem die Hauptfigur, der Abgeordnete Keetenheuve, an seinen Idealen scheitert. Ausgewählte Objekte aus dem Nachlass, der sich im Wolfgang-Koeppen-Archiv befindet, führen wichtige Aspekte von Entstehung, Publikation und Wirkung des Romans vor Augen.

Die Ausstellung im „Münchner Zimmer“ ist vom 17. Juni 2011 bis 10. September 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Eine Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs in Kooperation mit der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald.

Ausstellung

Universum Per Kirkeby – Grenzenlos: Papierarbeiten und Künstlerbücher Per Kirkebys

"Graekenland" 2009, RadierungDer Däne Per Kirkeby (* 1938 in Kopenhagen) zählt zu den bekanntesten Künstlern seines Landes und zu einem der vielseitigsten Vertreter der zeitgenössischen Kunst Europas. Wenngleich die Malerei den größten Raum in Kirkebys Schaffen einnimmt, ist er ebenso durch seine Backstein- skulpturen bekannt geworden. Darüber hinaus ist er als Drucker, Schriftsteller, Kunstwissenschaftler und nicht zuletzt als Filmemacher tätig.
Mit der Veranstaltungsreihe „Universum Per Kirkeby“ geben verschiedene Greifswalder Kulturinstitutionen zum Nordischen Klang 2011 einen kleinen Einblick in das umfangreiche Werk des beeindruckenden Universalkünstlers. Die Galerie im Koeppenhaus präsentiert eine kleine Auswahl seiner jüngsten Radierungen, Gouachen und Aquarelle und zeigt ausgewählte Künstlerbücher.
Zur Ausstellungseröffnung liest Christian Holm, Schauspieler am Theater Vorpommern, Texte Per Kirkebys.

Die Ausstellung ist vom 13. Mai 2011 bis 11. Juni 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung der Galerie Bo Bjerggaard (Kopenhagen) und des Nordischen Klang 2011.

Ausstellung

Unterwegs in Europa. Heinrich von Kleists Reisen 1801-1810

Johann Jacob Grümbke. Arkona, 1805. Foto: Archiv Kleist-MuseumAm 4. März wurde das Kleist-Jahr 2011 in Frankfurt (Oder), der Geburtsstadt Heinrich von Kleists (1777-1811), feierlich eröffnet. Heinrich von Kleist war ein Wanderer. Er durchquerte Europa zu Fuß, zu Pferde und in der Postkutsche zwischen Rügen und Milano, Königsberg und Paris. Die Ausstellung zeichnet das Muster seiner Reisen und spürt den Motiven seiner Unruhe nach. Zeitlebens zwischen militärischer Familientradition und Akademikerlaufbahn und den Sorgen um die Existenzsicherung hin und her gerissen, entwickelte er aus fortwährenden Krisenerfahrungen seine Ideen und seine wechselnden Lebensentwürfe.

Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) und Hans-Jürgen Rehfeld eröffnen die Ausstellung am 25.03.2011, sprechen über Kleists Rügenreise und Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum und verantwortlich für die Autographensammlung, stellt seinen Anfang März erschienenen literarischen Reiseführer Der arme Kauz aus Brandenburg. Heinrich von Kleist in Brandenburg und Berlin vor.

Die Ausstellung ist vom 25. März 2011 bis 7. Mai 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

In Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder).

Ausstellung

LE MONDE diplomatique – In 50 Comics um die Welt

Mit dieser Ausstellung feiert die deutsche Ausgabe von “Le Monde diplomatique” ihr fünfzehnjähriges Bestehen!
Seit 2005 gehört die letzte Seite der internationalen Monatszeitung für Politik, Wirtschaft und Kultur dem Comic. Verantwortlich dafür ist Karoline Bofinger. Sie konnte im Lauf der Jahre die besten und interessantesten Comic-Künstler dafür gewinnen, exklusiv für “Le Monde diplomatique” eine Zeitungsseite zu zeichnen.
Es werden Arbeiten von ATAK, Blexbolex, Anke Feuchtenberger, Gipi, Matti Hagelberg, Line Hoven, CX Huth, Oliver Schrauwen, J. Otto Sibold, Amanda Vähämäki, Henning Wagenbreth und vielen anderen gezeigt.

Zur Vernissage am 21. Januar 2011 um 20 Uhr wird Karoline Bofinger die Ausstellung vorstellen und eine kleine Einführung geben. Der Eintritt ist frei.
Zur Finissage am 19. März um 16 Uhr wird es eine Signierstunde mit einigen Zeichnern geben. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist vom 22. Januar 2011 bis 19. März 2011, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung des Quartiersbüros Fleischervorstadt, des reprodukt-Verlages und der taz/Le Monde diplomatique.