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Expander Fortgesetzte Expedition und Magnetbanduntergrund DDR

„Expander des Fortschritts“, Musikband, experimentelle Musik, gegründet 1986, „reloaded“, Berlin, 31.8.2019, Safi – Stimme / Susanne Binas-Preisendoerfer – Sopransaxophon / Jascha Wonerow – Gitarre / Eckehard Binas – Keyboard / Christoph Chudaska – Bass / Leo Binas – Drums / Robert Miessner – Live-Kommentar

Sa, 12. Oktober 2019, 20:00 Uhr, St. Spiritus, Greifswald

Gespräch und Konzert

30 Jahre nach ihrem Auftritt im Theater Vorpommern geben Expander des Fortschritts, 1986 in Ost-Berlin gegründet, ein Konzert im St. Spiritus in Greifswald. Der Expander loopte Anton Bruckner, plünderte Vogelstimmenplatten und Nachrichtensendungen. Er spielte Experimentalchansons für Bücherwürmer und hatte mit Mario Persch einen Lyriker an Bord, der die Ostberliner Endzeit in Texten festhielt, die so expressiv wie melancholisch geraten konnten. Dass der Expander ausgerechnet im 90. Jahr von Heiner Müller erneut auftritt, ist definitiv kein Zufall. Das „alte“ Material ist überschrieben: ein Konzept aus Texten und Musik, mit dem Expander und über Müller, über ein 1989 und 2019 jenseits der Staatsaktionen.

Davor ein kurzer Ritt durch die Post Punk Szene der DDR mit ihrer spezifischen Wechselwirkung von Literatur, Film, Kunst sowie Musik – Alexander Pehlemann (ZONIC) und Susanne Binas-Preisendörfer (Expander) erläutern künstlerische wie gesellschaftliche Zusammenhänge.  

Die Veranstaltung wird vom Musikfonds gefördert. Veranstalter in Greifswald ist das St. Spiritus in Kooperation mit dem Koeppenhaus.

Tickets: 10 €/ 8 € (an allen Vorverkaufskassen der Region und online) Restkarten ab 19:00 an der Abendkasse

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Oktober im Koeppenhaus

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September im Koeppenhaus

September Programm

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Flix „Spirou in Berlin“ und „Da war mal was“ – 30 Jahre Mauerfall

Ausstellung mit Arbeiten vom Comiczeichner und Illustrator Flix

Flix, Carlsen Verlag

Das es mal eine innerdeutsche Grenze gab, kann man sich heute fast gar nicht mehr vorstellen. Doch wenn man versucht, sich an damals zu erinnern, dann merkt man schnell: Da war mal was…

„Spirou in Berlin“
Ein deutscher Zeichner, der einen frankobelgischen Comicklassiker wie Spirou & Fantasio zeichnen darf, das ist eine kleine Sensation.
Der beliebte Zeichner Flix versetzt die Figuren in das Ostberlin der 1980er-Jahre. Sie sind auf der Suche nach Graf Rummelsdorf, der verschollen ist, und decken dabei höchst merkwürdige Dinge auf, denn in Ostberlin werden Badewannen entführt und zudem treffen die Helden auf einen alten Bekannten…
Rasant, temporeich und mit viel Gespür erzählt Flix ein deutsches Abenteuer von Spirou und Fantasio.

Flix, Carlsen Verlag

„Da war mal was…“
Über zwei Jahre lang veröffentlichte Erfolgsautor Flix monatlich im Berliner „Tagesspiegel“ ganzseitige Comicgeschichten, in denen er seine Freunde und Bekannten, Menschen aus Ost und West zu Wort kommen ließ. Sie erzählen von ihren ganz persönlichen Erinnerungen ans ehemals geteilte Deutschland. Ganz gleich, ob die Episoden amüsant, anrührend oder erschütternd sind, sie haben eines gemeinsam: Sie sind authentisch und machen Geschichte nachvollziehbar.

Öffnungszeiten: Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

Am 3.10. bleibt die Galerie geschlossen!

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August im Koeppenhaus

Koeppentage · Meldungen

Greifswalder Koeppentage 2019

Literaturfestival vom 23.06.–27.06.2019
Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen (1906–1996) wurde am 23. Juni 1906 in der Bahnhofstraße 4/5, dem heutigen Koeppenhaus, geboren. Er verbrachte nur wenige aber sehr prägende Jahre seiner Jugend in Greifswald, seit den späten 40er Jahren lebte Koeppen bis zu seinem Tod in München. Wolfgang Koeppen erhält 1990 die Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald und wird 1994 Ehrenbürger der Stadt. Die Greifswalder Koeppentage präsentieren rund um seinen Geburtstag eine Veranstaltungsreihe, die Aspekte aus dem Leben und Werk des Autors aufgreift.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Film, So 23.06.2019, 17.15 Uhr und Mo 24.06.2019, 17.15 & 20.15 Uhr, im CineStar, 6 Euro
Germania – Dokumentarfilm über die schlagende Studentenverbindung Corps Germania München

Mitglied im Corps Germania zu sein – für die Burschen ist es gelebte Demokratie und eine Schule fürs Leben. Für Außenstehende ist die schlagende Studentenverbindung ein klaustrophobischer Kosmos mit strengen Regeln, starrer Hierarchie und merkwürdigen Ritualen.
Wonach sehnen sich junge Männer in der digitalisierten, globalisierten Welt? Wie entsteht politische Haltung? Wann trifft man Entscheidungen fürs Leben? Die Filmemacher erkunden, wie sich die jungen Männer zwischen Tradition und Moderne zurechtfinden.
Über mehrere Monate hinweg begleitete der Regisseur die im „Corps Germania München“ organisierten Studenten. Sein kommentarloser Blick ermächtigt das Publikum dazu, das Corpsleben selbst zu beurteilen. programmkino.de
Buch & Regie: Lion Bischof, D 2018, 78 Minuten, FSK 12 J.
In Kooperation mit dem CineStar Greifswald.

Film, Di 25.06.2019, 20.00 Uhr, Eintritt frei
Das Hohe Haus – Roger Willemsen

Videoscreening der szenischen Lesung mit Roger Willemsen, Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause
Roger Willemsen hat ein Buch über den Deutschen Bundestag geschrieben. Keine Analyse politischer Abläufe aus Sicht des externen Experten, sondern eine tagebuchartige Parlamentsreportage aus der Perspektive eines mündigen Bürgers. Ein Jahr lang hat sich Willemsen als Zuhörer auf die Besuchertribüne im Deutschen Bundestag gesetzt und die kleinen Szenen an Nebenschauplätzen, die Debatten und Feierstunden, Situationen der Rührung, der Freude, des Schreckens und des Protests aber auch Situationen, die nicht von den Kameras erfasst wurden, beobachtet und protokolliert. Willemsen machte sich ein Bild über den Bundestag als das Zentrum der Demokratie, das Parlament als den Ort der politischen Debatte. Seine mitunter auch ernüchternden Beobachtungen und parlamentarischen Exkursionen präsentierte Willemsen gemeinsam mit der Schauspielerin Annette Schiedeck und dem Hörfunk-Moderator Jens-Uwe Krause im Nationalratssitzungssaal des österreichischen Parlaments am 29. Oktober 2014 in einer szenischen Lesung in Wien.
Wir schauen uns das youtube-Video der szenischen Lesung an (86 Min).
Roger Willemsen war ein deutscher Publizist und Autor, Fernseh- und Radiomoderator, Filmproduzent, ein warmherziger humorvoller Universalgelehrter und Musikbesessener: kurz – ein außergewöhnlicher Mensch, einer der beliebtesten und bekanntesten Intellektuellen Deutschlands. 2016 ist er viel zu früh im Alter von 60 Jahren verstorben.

Vernissage, Mi 26.06.2019, 19:30 Uhr, Eintritt frei
„Es ist wie in einer Zuchthauszelle …“ – Das Stuttgarter Bunkerhotel als Schreibort
Eröffnung der Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs im „Münchner Zimmer“ in der Galerie im Koeppenhaus.
Thematische Einführung: Prof. Eckhard Schumacher und Andrea Werner (M.A.)

„Ich sitze jetzt unter dem Marktplatz von Stuttgart im Rathausbunker“, schreibt Wolfgang Koeppen am 24. April 1953 an seine Frau Marion. „Der Raum ist wie eine Gefängniszelle gross und Tag und Nacht ohne Licht und mit künstlicher technischer Belüftung.“ In nur drei Monaten verfasst Koeppen den Bonn-Roman Das Treibhaus (1953), der im Kanon der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur einen festen Platz einnimmt. „Oben in Stuttgart ist es schwül. Hier herrscht eine Grabesluft“, bemerkt er in seinem Brief und lässt diese Atmosphäre auch in das Geschehen des Romans einsickern. Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Seiten des unterirdischen Schreibortes: Das Bunkerhotel wird nicht nur zum Rückzugsort für Koeppen, der gerne an anderen Orten schreibt, es ist zugleich Erinnerungsort und Gegenort zum geschäftigen Leben oben. Später wird Koeppen sagen: „Das Bunker-Hotel in Stuttgart war übrigens keine schlechte Klausur“.
Eine Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs.

Vortrag, Mi 26.06.2019, 20:00 Uhr, Eintritt frei
Zur politischen Kulturgeschichte von Wolfgang Koeppens Bonn-Roman „Das Treibhaus“ (1953)
Vortrag von Dr. Benedikt Wintgens, Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V. (KGParl), Berlin. Moderation: Andrea Werner

Als kritischer Beobachter des Zeitgeschehens zeichnet Wolfgang Koeppen in seinem zweiten Nachkriegsroman Das Treibhaus das politische Klima der jungen Bundesrepublik nach. Auch wenn Koeppen selbst darauf hinweist, dass das aktuelle Tagesgeschehen nur „einen Katalysator für die Imagination des Verfassers bildet“, stellt der Historiker Dr. Benedikt Wintgens in seinem Vortrag den literarischen Text und seine zeitgenössische Rezeption als durchaus relevante Quellen vor, die die gesellschaftlichen und politischen Diskurse widerspiegeln und den Prozess der Demokratisierung nach der NS-Zeit anschaulich machen.
In Kooperation mit dem Literaturzentrum Vorpommern.

Parellel in der Galerie im Koeppenhaus die Ausstellung:
Wolfgang Koeppen: Im Labyrinth des Schreibens
Die Ausstellung blickt in Koeppens Schreibwerkstatt, dokumentiert seine Schreibqualen und zeigt den vielschichtigen Schriftsteller Wolfgang Koeppen

Film, Do 27.06.2019, 20:00 Uhr, 4 Euro
Aggregat

Aggregat setzt sich zusammen aus Beobachtungen in Redaktionen, auf öffentlichen Plätzen und im Bundestag in Deutschland. Gedreht in einer Zeit des Umbruchs 2016-2017: Flüchtlingskrise und Rechtspopulismus stellen das demokratische System auf die Probe. Drehorte waren Redaktionen, die Bundespressekonferenz und Konferenzräume im Bundestag, aber auch Schrebergärten, Marktplätze und Gaststätten – gezeigt wird der politische und journalistische Alltag hinter den Kulissen in Deutschland: Abgeordnete der SPD üben in einer internen Veranstaltung den Umgang mit rechtspopulistischen Thesen. Journalisten der Bild-Zeitung und der taz diskutieren in Redaktionskonferenzen über Themen des Tages. TV-Redakteure produzieren einen Fernsehbeitrag über die identitäre Bewegung. Eine Menschenmenge ruft: Volksverräter. Lügenpresse.
Der Film ist eine Sammlung aus Bildern, Eindrücken und Bruchstücken der politischen und medialen Gegenwart der deutschen Demokratie. Ohne Kommentar, aber genau beobachtend stehen die Einzelepisoden für sich und sprechen sachlich in diesen aufgeregten digitalen Zeiten.

Dokumentarfilm, D 2018, Regie: Marie Wilke, 92 Minuten

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Monatsprogramm Juni 2019

Koeppenhaus im Juni pdf

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Bücherflohmarkt & Fleischervorstadtflohmarkt am So, 12. Mai 2019 von 13-18 Uhr

Im Rahmen des 11. Fleischervorstadtflohmarkts von 13-18 Uhr
– Ein Stadtteil ist auf den Beinen –

Als Fleischervorstädter nimmt auch das Koeppenhaus in diesem Jahr wieder mit einem gut sortierten Bücherflohmarkt am Stadtteilflohmarkt in der Fleischervorstadt teil. Der Verkaufserlös vom Bücherflohmarkt fließt ins Kulturprogramm des Koeppenhauses. Die Galerie ist geöffnet und zeigt die Ausstellung aus der Graphic Novel „Tschechenkrieg“ und das Café Koeppen lädt zu Kaffee und Kuchen in den grünen Innenhof.
Die Einwohner der Fleischervorstadt stehen vor ihren Haustüren und bieten Flohmarktartikel feil. Seien Sie herzlich willkommen beim 11. Stadtteilflohmarkt!
Der Flohmarkt wird vom ehrenamtlichen Orga-Team „Stadtgestalten“ organisiert. Teilnahmebedingungen gibts hier als pdf
Auf einen schönen Sonntag!
Laufplan für die Flohmarktstände hier als pdf

https://www.facebook.com/Fleischervorstadt-Flohmarkt

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Monatsprogramm Mai 2019

Koeppenhaus Monatsprogramm Mai als pdf

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Best of Poetry Slam – in der Stadthalle Greifswald

Kampf der Künste (HH) und das Koeppenhaus präsentieren: Best of Poetry Slam in der Stadthalle Greifswald

Best of Poetry Slam, das ist, wenn sich Dichter*innen und Poet*innen, Geschichtenerzähler*innen und Prolet*innen, die Mutigen und die Wilden, die Nerds und die Stillen begegnen und nur mit Worten und Gesten gegeneinander antreten. Der Preis? Nichts weniger als Adrenalin und Applaus, Euphorie, ein Publikum, das entscheidet, ob das gerade Quatsch oder Rausch, kurzum: ob dieser Text vielleicht die beste Geschichte aller Zeiten ist. Ein Publikum, das du bist.

Am Di, 09.04. sind in Greifswald dabei: Simeon Buß, Friedrich Herrmann, Julian Heun, Teresa Reichl, Julia Szymik und als Moderator Jasper Diedrichsen!
Wir freuen uns!

Theater Vorpommern – Kaisersaal, Stadthalle
Einlass: 19.00 Uhr | Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 9€ ermäßigt | 13€ normal
Tickets: VVK im Koeppenhaus. Di-Sa von 14-18 Uhr in der Galerie, ab 15 Uhr im Café Koeppen oder vormittags im Büro.