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Ausstellung Christian Werdin „Figur. Bühne.“

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Figuren- und Bühnenbildners Christian Werdin.

Literarische Figuren bekommen ein Gesicht: von den Schreibern aus Melvilles „Bartleby“ bis zu Ingrid aus v. Schirachs „Fähner“.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Figuren- und Bühnenbildners Christian Werdin.
Zur Greifswalder Kulturnacht eröffnen wir am Freitag, dem 11.09.2020 von 18.00 – 23.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers die Ausstellung. Im Laufe des Abends bittet Iduna Hegen eine Werdinsche Varieté-Marionette im Koeppenhaus-Hof zum Tanz. Julia Gotzmann alias Clown Fridolina spielt die Klarinette.

CHRISTIAN WERDIN, Jahrgang 1953, arbeitet seit 1979 als freiberuflicher Bühnenbildner und Ausstatter für Puppentheater, sowie als Bildhauer. Er war Mitbegründer und Ausstatter des Puppentheaters Neubrandenburg, des Theaters „Zinnober“ und des „Theaters o.N.“. Werdin unterrichtete Puppengestaltung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und erhielt 1991 den Szenografiepreis des Internationalen Festivals Erlangen. Ausstellungen führten in unter anderem nach Prag, Paris und Novi Sad. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Ausstatter am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen und am Theater Gera, ist er wieder freischaffend tätig unter anderem für das Theater Waidspeicher Erfurt, das Hessische Landestheater Marburg, das Puppentheater Magdeburg, die Seebühne Hiddensee und das Theater Vorpommern.

Die Ausstellung zeigt Puppen, Requisiten und Entwürfe.
Herzlichen Dank an die Leihgeber: Theater Altenburg Gera, Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen, Theater Vorpommern, Schloss Wartin und die Puppentheatersammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
Großer Dank an den Landsverband Soziokultur M-V für die Projektförderung zur Ausstellung.

Ausstellungsdauer bis 07.11.2020
Öffnungszeiten der Ausstellung Di-Sa 14-18 Uhr, Feiertags geschlossen, Eintritt frei

Foto:
Schreiber-Maschine aus „Bartleby“ nach Herman Melville
Theater Vorpommern 2015
Regie: Marc Wortel
Foto: Antje Bartel

Koeppentage · Meldungen · Wolfgang-Koeppen-Preis

Preisverleihung an Marcus Braun & Koeppentage 2020 verschoben

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Ausschreibung

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern wird 2020 zum vierten Mal ausgeschrieben, um das herausragende literarische Schaffen von Autor*innen in und aus Mecklenburg-Vorpommern zu würdigen und zu unterstützen. Eine dreiköpfige Fachjury wählt auf Grundlage anonymisierter Einsendungen bis zu 6 Autor*innen aus und lädt diese zur Lesung der Finalist*innen im Herbst 2020 nach Neubrandenburg ein. Anschließend wird der oder die Preisträger*in gekürt. Neben dem Jurypreis werden bis zu drei Publikumspreise vergeben. Ausschreibung und Preisverleihung erfolgen alle zwei Jahre und werden durch das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, das Literaturhaus Rostock und das Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus in Greifswald in Kooperation mit dem LiteraturRat M-V e. V. organisiert. Der Preis wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie durch einen privaten Sponsor.

Umfang des Preises
Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern umfasst einen einmonatigen Arbeitsaufent­halt im Künstlerhaus Lukas im Oktober 2021 mit einem Stipendiengeld in Höhe von 3.000 €  sowie eine Lesereise durch literarische Institutionen Mecklenburg-Vorpommerns. Der ausgezeichnete Text wird gemeinsam mit den Texten der anderen Finalist*innen in einer Anthologie im Hinstorff Verlag veröffentlicht.

Publikumspreise
Neben dem Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern werden bis zu drei Publikumspreise vergeben. Das Publikum stimmt nach der öffentlichen Lesung aus den Beiträgen der Finalist*innen über die Publi­kumspreise ab. Mit deren Auslobung verbindet sich die Möglichkeit, möglichst viele an der Literatur interessierte Menschen bei der Wahl der Preisträger*innen zu beteiligen. Die Publikumspreise sind mit 1.000, 500 und 300 € dotiert.

Bewerbung
Bewerben können sich Autor*innen ab 18 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Mecklenburg-Vorpom­mern liegt, die in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen oder geboren sind oder die mindestens drei Jahre in Mecklenburg-Vorpommern gewohnt bzw. gearbeitet haben. Berücksichtigung finden Prosa und Lyrik.

Bewerbungsunterlagen
Einzureichen sind
– bis zu 10 Manuskriptseiten/Textseiten (A4) in den Bereichen Prosa und Lyrik (diese Seiten dürfen den Namen der Verfasserin bzw. des Verfassers nicht enthalten)

– eine Kurzbiografie (maximal eine halbe Seite) sowie
– das ausgefüllte Bewerbungsformular 2020 (zu finden auf den Websites der beteiligten Institutionen).

Bitte sehen Sie davon ab, eigenständige Veröffentlichungen einzureichen.
Von der Bewerbung ebenfalls ausgeschlossen sind Bilderbücher und Kinderliteratur.
Im Falle einer Bewerbung auf postalischem Weg muss der Text bzw. müssen die Texte in vierfacher Ausfertigung eingereicht werden. Bitte geben Sie auch bei postalischer Bewerbung eine Mailadresse oder Telefonnummer an, damit wir den Eingang Ihrer Bewerbung auf diesen Wegen bestätigen können.

Bewerbungszeitraum
Richten Sie Ihre Einsendungen per Mail oder postalisch in der Zeit vom 15. Mai – 15. Juli 2020 an:

Literaturhaus Rostock im Peter-Weiss-Haus
Doberaner Straße 21
18057 Rostock
bewerbung@literaturhaus-rostock.de

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

Meldungen · Wolfgang-Koeppen-Preis

Wolfgang-Koeppen-Preis 2020 vergeben

Wir gratulieren dem Schriftsteller Marcus Braun zum Wolfgang-Koeppen-Preis für Literatur 2020 der Universitäts- und Hansestadt Greifswald!

Marcus Braun (c) Rabea Edel

Die Feierliche Preisverleihung wurde durch den Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder wegen der Corona-Pandemie auf den 23.06.2021 vertagt. Ebenso finden die Wolfgang-Koeppen-Literaturtage erst im kommenden Jahr statt.

Vorgeschlagen wurde Marcus Braun von dem Preisträger des Jahres 2018 Christoph Peters.

Christoph Peters begründet seinen Vorschlag mit den Worten:

„… der 1971 an der Mosel geborene Marcus Braun“ nimmt „in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein: In ihrer Sprachbesessenheit, den kühnen Schnitten bei weitgehendem Verzicht auf die Gewissheiten traditioneller Erzählstrukturen sind seine Romane und Theaterstücke von Beginn an den experimentellen Ansätzen der klassischen Moderne verpflichtet, wie sie Wolfgang Koeppen mit seiner ‚Trilogie des Scheiterns‘ in die Deutsche Nachkriegsliteratur eingeführt hat.

Unbeirrt von Moden und Zeitgeist, umkreist er noch einmal die großen Menschheitsthemen: schwärmerische Liebe und erotische Obsession, Grenzerfahrung und Grenzüberschreitung, den Weg in die Fremde, den Tod. … Goester in ‚Delhi‘, Leon in ‚Hochzeitsvorbereitungen‘ und Jonathan in ‚Der letzte Buddha‘ taumeln durch ihre Romane, ohne zu wissen, wie ihnen geschieht, geschweige denn, was sie daran ändern könnten. Auch darin sind sie Nachfahren des verlorenen Personals aus ‚Tauben im Gras‘ und Felix Keetenheuves in ‚Das Treibhaus‘….. Doch trotz aller Dunkelheit ist es ein ungeheures Vergnügen Marcus Braun zu lesen. Seine Sprache in ihrer lakonisch präzisen, dabei immer poetischen Kraft lässt uns glauben, dass die einzige Rettung aus der Absurdität der menschlichen Verhältnisse im geglückten Satz liegt. … Mit seinem Humor, lässt er uns sicher über den Abgrund balancieren, obwohl dort vielleicht gar kein Seil mehr gespannt ist.“

Zur Person des Preisträgers:
Marcus Braun wurde 1971 in Bullay an der Mosel geboren. Er studierte nach dem Zivildienst Germanistik und Philosophie in Mainz und Berlin. 1999 erschien sein Debütroman „Delhi“ im Berlin Verlag. Nach einer Romanveröffentlichung im Suhrkamp Verlag („Armor“ 2007) erschien zuletzt der Roman „Der letzte Buddha“ im Verlag Hanser Berlin (2017). Marcus Braun war unter anderem Stipendiat des war Stipendiat im Ledig-House Ghent, Staat New York, USA, in der Santa-Maddalena-Foundation in Donnini, Italien und lebte mehrere Jahre in Südfrankreich. Theaterstücke erschienen im S. Fischer Verlag und wurden unter anderem am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt. Marcus Braun lebt als Schriftsteller und Maler mit Frau und Tochter in Berlin und in Bullay an der Mosel.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald verleiht den mit 5.000 Euro dotierten Wolfgang-Koeppen-Preis seit 1998 alle 2 Jahre. Mit ihm wird ein literarisches Wirken gewürdigt, das in ähnlicher Weise wie das Werk Wolfgang Koeppens in seiner Zeitgenossenschaft dem unvollendeten Projekt der literarischen Moderne verbunden bleibt und in seiner sozialen Sensibilität dem Werk Koeppens vergleichbar ist.

Der jeweils letzte Preisträger schlägt den neuen vor. Bisherige Preisträger waren †Richard Anders (1998), Thomas Lehr (2000), Susanne Riedel (2002), Ludwig Fels (2004), Bartholomäus Grill (2006), Sibylle Berg (2008), Joachim Lottmann (2010), Anna Katharina Hahn (2012), Karl-Heinz Ott (2014), Thomas Hettche (2016) und Christoph Peters ( 2018).

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie auf der Seite der Universitäts- und Hansestadt Greifswald unter folgendem Link: https://bit.ly/35TItku

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Liebe Gäste, wir sagen alle Veranstaltungen bis auf weiteres im Koeppenhaus ab. Die Galerie ist geschlossen. Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Tickets für bereits gekaufte Veranstaltungen können Sie zurückgeben, schreiben Sie an info@koeppenhaus.de.

Best of Poetry Slam Tickets vom 15.04.2020 behalten ihre Gültigkeit auch für den nächsten Best of Poetry Slam in der Stadthalle am 20.10.2020. Oder Sie geben die Karten zurück -> info@koeppenhaus.de

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März 2020 im Koeppenhaus

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Aktuelle Ausstellung bis 14.03.2020

Leben vor und nach der Wende Eine Spurensuche.

Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse der Martinschule in künstlerischer Auseinandersetzung mit 30 Jahren Wende.

Die SchülerInnen beschäftigten sich während eines Projekts im Geschichts- und Kunstunterricht mit dem Leben vor und hinter der Mauer und erstellten Hörreportagen. In der weiteren Gruppenarbeit fragten sie nach den Geschichten in der Familie und setzten die gehörten Umbruchserfahrungen, die Alltagskultur und ihre eigene Lebenswirklichkeit bildlich mit verschiedenen Techniken wie z.B. Kaltnadelradierung, Plakatgestaltung im Siebdruckverfahren, mit Schablonentechnik sowie vier Animationsfilme in Stop-Motion Technik um. Die Arbeiten entstanden unter Anleitung der LehrerInnen Lisa Birkigt, Irmgard Fuhrmann, Johanna Hertzsch, Matthias Semrau und Anne Wende.
Die Hörreportagen entstanden unter Anleitung von Medienpädagoge Andy Krüger vom Medientrecker der Medienanstalt M-V / Neubrandenburg.

Seien Sie herzlich eingeladen!

Ausstellungsdauer 27.02.-14.03.2020. Öffnungszeiten Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

(c) Martinschule

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Februar 2020 im Koeppenhaus

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Januar 2020 im Koeppenhaus

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Dezember im Koeppenhaus