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Laufplan der Stände auf dem Fleischervorstadt-Flohmarkt am So, 31.05.2026

(c) Martin Hiller

Ein Stadtteil ist auf den Beinen.

Die Anwohner:innen laden zum Flohmarktbummel im Kiez.
Offene Gärten, hintere Höfe, Schnacken & Schnäppchen. Bücherflohmarkt im Koeppenhaus So, 31.05.2026 von 13-18 Uhr. Herzlich willkommen in der Fleischervorstadt in Greifswald!

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„Lesereise MV“

Ausstellung und Familienlesungen aus dem neuen Kinder-Buchprojekt für MV

Die “Lesereise MV” begleitet Kinder von der Kita in die Schule. Die nächsten drei Jahre bekommt jedes Kind in MV im letzten Kitajahr das Vorlesebuch geschenkt, bevor es im darauffolgenden Jahr in die Schule kommt. Es gibt begleitende Projekte und Aktionen zum Buch – damit aus Vorlesekindern Lesekinder werden.

Die Ausstellung im Koeppenhaus möchte das Buch-Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Zu sehen u.a. Originalillustrationen von Kristina Andres, Alina Bernhardt, Gertrud Fahr, Jakob Knapp, Ulrike König, Anke Ortlieb, Anne-Christin Plathe, Tine Schulz.

Eröffnung, Fr, 24.04., 16.00 Uhr, Eintritt frei
Anke Lübbert aus Greifswald liest ihre zwei Geschichten aus dem Buch und die Kita Weidenbaum ist mit einem Bastelstand vor Ort.
Wir freuen uns über Besuch!!!

Das Buch „Lesereise MV“ enthält Geschichten und Bilder von Gertrud Fahr, Franka Wingrat, Kirsten Boie, Jess-Jardim Wedepohl, Anke Lübbert, Ulrike König, Paul Maar, Erhard Dietl, Jens Rassmus, Kristina Andres, Silke Peters, Jakob Knapp, Anne-Christin Plate, Anne-Kathrin Behl, Anja Herrenbrück, Daniela Kunkel, Tine Schulz, Claudia Burmeister, Mathias Jeschke, Maja Bohn, Ulrike Sebert, Alina Bernhardt, Anke Ortlieb, Max Baitinger

Der Projektträger Aktion Sonnenschein M-V e.V. realisierte das Buch mit vielen Partnern aus unserem Bundesland und darüber hinaus im Carlsen Verlag.

Ausstellung bis 12. Juni, Di-Fr, 14-18 Uhr, Eintritt frei

Finissage am 12. Juni – 16.00 Uhr, Eintritt frei: Anke Ortlieb liest hochdeutsch und plattdeutsch aus “Sünndachskinner” und “Mäh! Maa!Möh!” Die Geschichte “Sünndachskinner”aus der “Lesereise MV” knüpft an „Mäh! Maa! Möh!“ an und erzählt, wie Bauer Heini, Moppel, Rosa und Fuch zueinanderfinden. Die Illustrationen zu dieser Geschichte stammen ebenfalls von Anke Ortlieb.

Am Fr, 12.06. ist auch “Langer Abend der Galerien” in Greifswald und die Ausstellung & das Café Koeppen sind bis 22 Uhr geöffnet. Dominik Wachsmann liest 19.00 & 21.00 Uhr Heiteres unter dem Titel „Der Mensch brennt nicht vom Sod allein – Durchgeknalltes aus eigener Fassung“

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Fleischervorstadt-Flohmarkt

Am So, 31. Mai 2026 findet der beliebte Fleischervorstadt-Flohmarkt wieder von 13-18 Uhr statt.

Ein Stadtteil ist auf den Beinen.

Die Anwohner:innen laden zum Flohmarktbummel im Kiez.
Offene Gärten, hintere Höfe, Schnacken & Schnäppchen. Bücherflohmarkt im Koeppenhaus.

Sonntag, 31.5.26, 13-18 Uhr

ANMELDUNG
Flohmarktstände sind NUR von Stadtteilbewohnern erlaubt – NICHT von gewerblichen Händlern!
Anmeldung bitte bis 04. Mai 2026: analog im Koeppenhaus oder per E-mail an flohmarkt@17vier.de (Es wäre prima, wenn der Stand mit auf dem Lageplan zum Flohmarkt erscheinen soll, die Anmeldung bis 04.05. zu haben:)

Es gibt eine neues Anmeldeformular, dort stehen auch die Teilnahmebedingungen zum herunterladen bereit:

https://forms.gle/oAjqzkwvj3vgwFch8

Rückfragen bitte ans Koeppenhaus unter Tel. 03834-773510 oder unter den e-mails info@koeppenhaus.de oder flohmarkt@17vier.de

Liebe Standanmelder:innen und Teilnehmer:innen!
Mit der Anmeldung zum Fleischervorstadtflohmarkt verpflichten Sie sich die Teilnahmebedingungen einzuhalten. Vielen Dank!

Allen einen schönen Tag!
Euer ehrenamtliches Orga-Team StadtGestalten Fleischervorstadt!

Ganz wichtig: Wir danken der Stadt Greifswald, die über das Ortsteilbudget Innenstadt die Finanzierung der Durchführungskosten (Haftpflichtversicherung, Verkehrsschilder, Ordner, Werbung) übernimmt.

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„Zusammenhalt in Vielfalt“

Pressemitteilung: Kultur-Länderkonferenz steht ein für „Zusammenhalt in Vielfalt“

20. Mai 2026

Zum bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ der Initiative Kulturelle Integration am 21. Mai bekennt sich die Kultur-Länderkonferenz ausdrücklich zu den Grundwerten kultureller Vielfalt, demokratischer Debattenkultur und gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Kaum etwas steht symbolträchtiger für die Botschaft „Zusammenhalt in Vielfalt“ als der gelebte Kulturföderalismus in Deutschland. Die 16 Bundesländer tragen die Verantwortung für die kulturpolitischen Maßnahmen in ihren Regionen. Diese klare Aufgabenverteilung ermöglicht vielfältige und passgenaue kulturpolitische Strategien, die den unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen und regionalen Besonderheiten gerecht werden.

Die Kultur-Länderkonferenz wurde 2025 gegründet, um den kulturpolitischen Interessenvertretungen der Länder eine gemeinsame Stimme zu geben – bei gleichzeitiger Wahrung ihrer Vielfalt und Eigenständigkeit. Denn trotz unterschiedlicher Perspektiven und regionaler Schwerpunkte stehen die Kulturlandschaften bundesweit vor gemeinsamen Herausforderungen.

Die Kultur-Länderkonferenz unterstützt die 15 Thesen der Initiative Kulturelle Integration ausdrücklich. Dazu zählen unter anderem das Eintreten für gesellschaftlichen Zusammenhalt, eine offene Debatten- und Streitkultur, die Freiheit der Kunst, freie Meinungsbildung sowie die Anerkennung kultureller Vielfalt als Stärke einer demokratischen Gesellschaft.

Die Kultur-Länderkonferenz appelliert an Bund, Länder und Kommunen, kulturelle Vielfalt als demokratische Infrastruktur zu begreifen und dauerhaft zu sichern. Nur eine starke, vielfältige und freie Kulturlandschaft kann gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und demokratische Debattenräume offenhalten.

Die Kultur-Länderkonferenz als Sprecher*innen vertreten:

Janina Benduski (Berliner Kulturkonferenz), Lorenz Deutsch (Kulturrat NRW), Judith Drühe (Kulturrat Thüringen) und Walter Heun (SK³ – Ständige Konferenz für Kunst und Kultur in Bayern)

Folgende Bundesländer sind in der Kultur-Länderkonferenz vertreten:

Arbeitskreis der kulturellen Landesverbände Brandenburg
Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (akku)
Berliner Kulturkonferenz – das Bündnis der Berliner Kulturverbände
Bremer Verbändetreffen
Forum Kulturverbände Mecklenburg-Vorpommern
Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen
Kulturelle Spartenvertretungen aus Rheinland-Pfalz
Kulturrat Hessen
Kulturrat NRW
Kulturrat Thüringen
Landeskulturverband Schleswig-Holstein
SK³ – Ständige Konferenz für Kunst und Kultur in Bayern

Kontakt zu den Sprecher*innen der Kultur-Länderkonferenz:

kontakt@kultur-lk.de

Mecklenburg-Vorpommern ist über das Forum Kulturverbände MV in der KLK vertreten und war mit drei Vertreter:innen (Landesverband Soziokultur MV, LiteraturRat MV, Kulturland MV) beim letzten Präsenztreffen der KLK im März 2026 in der Landesvertretung MV vor Ort.

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Vom Sammeln zur Erkenntnis – das Stalag II C in Greifswald von 1940-1945.

Vortrag von Thomas Bartels am 06.05.2026 im Koeppenhaus

Stalag II C = Stammlager für Kriegsgefangene der Wehrmacht

Mit einem Projekt zur Zwangsarbeit in Greifswald fing es an. Fast 20 Jahre später zählen rund 3500 Briefe und Postkarten, gut 500 zeitgenössische Fotos, zahlreiche Originaldokumente, eine Vielzahl persönlicher Objekte von Kriegsgefangenen zum Bestand der Forschung von Thomas Bartels zum Kriegsgefangenenlager mit dem Hauptlager in Greifswald. Hinzu kamen Treffen mit belgischen und französischen Nachfahren der Kriegsgefangenen, viele Archivbesuche und Zufallsfunde. Alle diese Mosaiksteinchen ergeben ein eindrückliches Bild vom Stalag II C.

Thomas Bartels gibt einen Einblick in seine jahrelange Beschäftigung über das heute nur Wenigen in Greifswald bekannte Kriegsgefangenenlager.
Er sammelte viele Erkenntnisse aus der Organisation des Lager- und Kommandosystems, aus dem Leben der Gefangenen und die Bedeutung für die Region in den Jahren 1940 bis 1945. Von Barth bis Stralsund, von Rügen bis Stettin, Greifswald und Ueckermünde, aber auch Neklade und Kartlow, Madüsee und Greifenhagen kommen vor.
Der Abend zeigt viele Objekte und erzählt noch mehr Geschichten der über 40.000 Gefangenen aus vielen Nationen.

Thomas Bartels aus Greifswald ist studierter Historiker, hauptberuflich neugieriger Sozialarbeiter und nebenberuflich leidenschaftlicher Hobbyforscher.

Wir vermitteln gern den Kontakt zu Thomas Bartels, sollten Sie Angehörige im Stalag II C gehabt haben und Informationen austauschen wollen.

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Greifswalder Literaturfrühling 2026

Motiv Greifswalder Literaturfrühling 2026

Ende März bis Ende April zieht auch immer der Literaturfrühling in Greifswald ein. Falladahaus, Stadtbibliothek, STRAZE, St. Spiritus und das Koeppenhaus finden sich im Literaturfrühling zusammen und präsentieren die Bandbreite der Literatur von Lesung, Poetry Slam, Literaturverfilmung, musikalisch-literarisches Konzert, Figurentheater, Workshop und Ausstellung.

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Jakob Kirchheim – Porträts, Linoldrucke, Filme

Ausstellung zum Tag der Druckkunst am 15. März

Wolfgang Koeppen und Siegfried Unseld
Wolfgang Koeppen und Siegfried Unseld (c) Jakob Kirchheim

Jakob Kirchheim zeigt in seiner Einzelausstellung im Koeppenhaus Linolschnitt-Porträts, weitere Motive sowie Filme, die unter Verwendung von Linoldrucken entstanden. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung erläutert er seine Animationstechniken anhand ausgewählter Filmbeispiele in großer Projektion.
Zum Ende der Ausstellung findet ein Linolschnitt-Workshop gemeinsam mit der Greifswalder Künstlerin Katja Anke („Kaminka“) statt und Jakob Kirchheim zeigt abends Linolfilme.

Eröffnung: Sa, 7.03.2026, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer bis 12. April 2026, Di-Fr 14-18 Uhr, Eintritt frei
Workshop: So, 12.04.2026, 13-17 Uhr, Koeppenhaus, 60 Euro inkl. Material, Anmeldung unter info@koeppenhaus.de
Finissage: 12.04.2026, 19.00 Uhr Ausstellung & Linolfilme, Eintritt frei
https://jakob-k.com/
www.kaminka.de, @kaminka.ahoi

Zeitgleich in der Galerie:
„Die Schönsten Deutschen Bücher 2025“ der Stiftung Buchkunst

Seit über 50 Jahren fördert die Stiftung Buchkunst das vorbildlich gestaltete Gebrauchsbuch und verschafft ihm durch den Wettbewerb »Die Schönsten Deutschen Bücher ein viel beachtetes Forum. Die Ergebnisse dieser Designwettbewerbe setzen Orientierungspunkte und verfolgen neue Entwicklungen. Sie dienen als Impulse für herausragende Gestaltung und beispielhafte Verarbeitung. In jeder der fünf Kategorien »Allgemeine Literatur«, »Wissenschaftliche Bücher, Fachbücher, Schul- und Lehrbücher«, »Ratgeber, Sachbücher«, »Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge« und »Kinderbücher, Jugendbücher« gibt es jeweils fünf Preisträger.
www.stiftung-buchkunst.de

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Ausstellung Vergesslich Sein. Leben mit Demenz

Ein Foto-Interview-Projekt von Raymond Jarchow und Claudia Lohse-Jarchow

hüpfende Kegel auf der Kegelbahn (c) Raymond Jarchow

Demenz hat viele Gesichter. Jeder Mensch, der von dieser Erkrankung betroffen ist, bringt eine einzigartige Lebensgeschichte, Persönlichkeit und Erfahrung mit. Betroffen sind aber auch die Familien und Freund:innen. Diese Krankheit verändert den Alltag all dieser Menschen, ebenso wie ihre Wünsche, Träume und Lebensplanungen.
Mit unserem Projekt möchten wir dazu beitragen, ein verständnisvolles und vielschichtiges Bild von Demenz zu zeichnen.

Verantwortlich für Konzept, Interviews und Portraits war Raymond Jarchow. Die redaktionelle Bearbeitung der Interviews hat Claudia Lohse-Jarchow übernommen.
Fachlich begleitet wurde das Projekt von der ersten Idee bis zur Ausstellung durch das Greifswalder Netzwerk „Demenz & Kultur“.

https://zeitanschauen.de/

Ausstellung
in der Galerie des Koeppenhauses, Literaturzentrum Vorpommern, Bahnhofstr. 4/5, 17489 Greifswald


20.11.2025 – 13.02.2026, Öffnungszeiten Di-Fr 14-18 Uhr, Eintritt frei
Vernissage: Mi 19.11.2025, 17.00 Uhr


Lesung: Fr, 06.02.2026, 19.00 Uhr, Szenische Lesung aus „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger mit Carola Schure und Luise G. Bernsdorf

Finissage: 13.02.2026, 18.00 Uhr


Ausstellungspause: 19.12.-12.01.2026


Führungen mit Raymond Jarchow: Mi, 10.12.2026, 16.00 Uhr & Fr, 23.01.2026, 16.00 Uhr

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“Schere, Wort, Papier – Hans Christian Andersen, der Wanderer zwischen Fantasie und Wirklichkeit”

Eine Ausstellung zum 220. Geburtstag von Hans Christian Andersen

»Leben ist nicht genug!« sprach der Schmetterling. »Sonnenschein, Freiheit und ein kleines Blümchen muß man haben!« (aus „Der Schmetterling“ von Hans Christian Andersen)

Wir feiern den 220. Geburtstag vom großen dänischen Märchenerzähler, Scherenschnittkünstler und Dichter Hans Christian Andersen (1805-1875) mit seinen Texten, Scherenschnitten und Werken heutiger Künstlerinnen: Kat Menschik, Ruth Tesmar, Grazyna Lupa, Anne Wende, Christel Hoff, Günter Grass zeigen ihre Arbeiten zu Hans Christian Andersen. Daneben stellen wir Johanna Beckmann (1868 Stargard – 1941 Berlin), Scherenschnittkünstlerin und Illustratorin von Andersen Märchen vor.
Ausstellungsgestaltung und Papierarbeiten: Xenia Hufschmidt

Ausstellung bis 30.10.2025, Di-Fr 14-18 Uhr u.n.V., Eintritt frei

Termine:

Eröffnung am 12.09.2025 von 18-22 Uhr zur Kulturnacht mit Scherenschnittworkshop mit der Stettiner Künstlerin Grazyna Lupa und Stencil-Workshop mit Künstlerin Anne Wende aus Vorpommern

Sa, 13.09.2025 Familienworkshops von 10.30-12.30 Uhr mit Grazyna Lupa und Anne Wende

Mi, 24.09.2025, 19.30 Uhr – Hans Christian Andersen „Von Schwänen, Tölpeln und Zinnsoldaten“ – Kino für die Ohren mit Schauspieler Stefan Hufschmidt

So, 19.10.2025, 16.00 Uhr – Greifswalder Salon über die Scherenschnittkünstlerin und Dichterin Johanna Beckmann (1868-1941 – Burg Stargard/Berlin) mit Autorin Viola Kühn aus Neubrandenburg

Do, 23.10.2025, 19.00 Uhr – Greifswalder Salon – „Den Störchen hinterher. Hans Christian Andersen als Reisender“ mit Tilman Spreckelsen und Gottfried Haufe – Andersen auf Fünen, Föhr und in Berlin als unangemeldeter Gast der Brüder Grimm.

Ausstellung und Veranstaltungen im Rahmen des Projektes ID: Pomerania, gefördert im Interreg VI A Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027.
Die Ausstellung wurde gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

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775 Jahre Greifswald: Robert Conrad aus Greifswald – „wider den Abriß“ und in „Berlin + in der Welt“

Zwei Jahre nach dem plötzlichen Tod des Fotografen Robert Conrad (1962–2023) wollen wir mit zwei Ausstellungen seiner in Greifswald gedenken.

Foto oben: Colonia Marina XXVIII Ottobre in Cattolica, Italien (c) Robert Conrad, Robert Havemann Gesellschaft
unten: Schuhagen mit Marienkirche, 1985 (c) Robert Conrad, Robert Havemann Gesellschaft


Robert Conrad wuchs in Greifswald auf und entdeckte hier seine Liebe zur Architektur und Fotografie. Er begann bereits in den 1980er Jahren die Veränderungen des Stadtbildes zu dokumentieren. Abseits des staatlich organisierten Kulturbetriebes organisierte er in Greifswald mit Freunden auch Veranstaltungen der ESG, Lesungen und nicht genehmigte Rock- und Punkkonzerte in Abrisshäusern und Hinterhöfen. Dabei zeigte er häufig seine Dia- und Fotoaufnahmen vom Verschwinden der Greifswalder Altstadt.
Rund 80 Fotoarbeiten verdeutlichen zentrale Aspekte seines Schaffens in einer gemeinsamen Ausstellung in St. Marien und im Koeppenhaus. Beginnend mit frühen Arbeiten in St. Marien aus dem Greifswald der 1980er Jahre dokumentiert die Ausstellung im Koeppenhaus die Lebenswelt Conrads vom späten DDR-Regime, von der Mauer in Berlin bis hin zu weltweiten Reisen zu spannenden Architekturen in der für ihn nun erreichbaren neuen Welt nach dem Mauerdurchbruch.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von Koeppenhaus, St. Marien Greifswald und der Robert Havemann-Gesellschaft mit Unterstützung von Margrit Kühl und vieler Wegbegleiter von Robert Conrad.

St. Marien bis 9. Juni, 10-16 Uhr, Eintritt frei
Koeppenhaus bis 3. Juli, Di-Fr 14-18 Uhr, Sonderöffnung zum MV-Tag am So, 22.06. von 12-16 Uhr, Eintritt frei

Sa, 24. Mai, 19.00 Uhr, St. Marien – Super-8-Filme Greifswald in den 80er Jahren mit Thomas Frick, Sounds von Rex Joswig und Pegman (Herbst in Peking)
Mi, 18. Juni, 20.00 Uhr, Koeppenhaus – Film „Berlin Utopiekadaver“ In Anwesenheit von Regisseur Johannes Blume, Doku über die Räumungswelle von Berliner Hausprojekten.
Fr, 27. Juni, 20.00 Uhr, Koeppenhaus, Konzertperformance zum Langen Abend der Greifswalder Galerien

Foto: Colonia Marina „XXVIII Ottobre“ in Cattolica und St. Marien (c) Robert Conrad, Robert Havemann-Gesellschaft