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Monatsprogramm März 2019

Koeppenhaus Monatsprogramm März als pdf

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Monatsprogramm KOEPPENHAUS – Februar 2019

Koeppenhaus Monatsprogramm als pdf Februar 2019

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Monatsprogramm KOEPPENHAUS – Januar 2019

Ein gutes neues Jahr 2019 !
Auf gehts mit dem Monatsprogramm Januar.

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Monatsprogramm KOEPPENHAUS – Dezember 2018 ist da

Vorfreude aufs Dezember Programm!

Ausstellung · Meldungen

„Das leere Gefäß“ – Graphic Novel von Magdalena Kaszuba

Eine persönliche Auseinandersetzung mit dem katholischen Glauben. Im Rahmen der polnischen Kulturtage „polenmARkT“ 2018

Wie nimmt ein kleines Mädchen den katholischen Glauben wahr? Was empfindet es im Angesicht eines übergroßen Altars, vor dem ein Vertreter Gottes über den Zorn des Allmächtigen spricht? Was macht so etwas mit einem jungen Kind?
Magdalena Kaszuba verarbeitet in ihrem Comic den Verlust ihrer geistigen Heimat, der polnischen katholischen Kirche. Mit einer Bildsprache in traumartigen Aquarellfarben und schimärenhaften Sequenzen zeigt sie den Einfluss der zwei Welten in denen sie aufwuchs – mit den regelmäßigen Besuchen in Polen unter dem Einfluss der streng katholischen Großmutter und mit ihrem Leben in Deutschland.

Die Hamburger Künstlerin Magdalena Kaszuba ist 1988 in Niederschlesien geboren und kam mit ihren Eltern 1990 nach Deutschland. Sie studiert Illustration bei Anke Feuchtenberger an der HAW Hamburg und zeichnete bisher Comics u.a. für Le Monde diplomatique und Böll.Thema, das Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung. Ihr Debüt „Das leere Gefäß“ erschien 2018 im avant-verlag.

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung M-V.

Bild © Magdalena Kaszuba
Öffnungszeiten der Ausstellung Di-Sa, 14-18 Uhr, Eintritt frei, Ausstellungsdauer bis 23.02.2019. Die Ausstellung bleibt vom 25.12. bis 08.01.2019 geschlossen.

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„Hamit“ – Tagung des LiteraturRats M-V in Kooperation mit der Evangelischen Nordkirche

Tipp Fr 23.11. ab 12 Uhr & Sa 24.11.2018 bis 13 Uhr, in Güstrow, Anmeldung erforderlich

„Hamit“
Heimat – Literatur – Mecklenburg-Vorpommern

Der Begriff und das Lebensgefühl „Heimat“ erleben aktuell eine Renaissance als Gegenentwurf zur Globalisierung. Auch in der zeitgenössischen Literatur spielt die regionale Anbindung eine immer größere Rolle, wie z. B. in dem Tagebuch „Hamit“ von Walter Kempowski oder in den Büchern von Regina Scheer und Julia Schoch. Was aber ist Heimat? Oftmals bleibt der Begriff im gefühlt Ungefähren. Für viele ist Heimat der Ort, in dem sie geboren und aufgewachsen sind. Da sie nicht zuletzt ein Ort in der Erinnerung ist, findet Heimat ihren Niederschlag immer auch auch in einer Fülle von erzählten und aufgeschriebenen Geschichten. Was macht die „Heimat Mecklenburg- Vorpommern“ aus, wie ist es um diese aus Sicht der Literatur bestellt? Was können und sollten wir tun, um Heimat für uns zu gestalten? Und welche Instrumente können wir als Autorinnen, Verleger und Literaturvermittlerinnen dafür nutzen oder müssen wir uns schaffen? Wir laden herzlich ein, Heimat zu machen – hier in Mecklenburg-Vorpommern.

Teilnahmebeitrag: 50 Euro, EZ-Zuschlag 7,50 Euro
Gefördert durch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung
Programm der Tagung

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Monatsprogramm KOEPPENHAUS – November 2018 ist da

Vorfreude aufs November Programm!

Ausstellung · Meldungen

Voll der Osten. Leben in der DDR – Ausstellung erneut vom 30.10.-10.11.2018 im Koeppenhaus

Aufgrund der großen Nachfrage zeigen wir „Voll der Osten. Leben in der DDR“ erneut vom 30.10. bis 10.11. in der Galerie. Öffnungszeiten Di 14-18 Uhr, Eintritt frei

Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle. Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.


OSTKREUZ Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden mit der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Plakaten über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist, er leitet das DDR-Museum in Berlin.
Die Ausstellungsplakate verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Foto: © Harald Hauswald/OSTKREUZ
Öffnungszeiten Di-Sa 14-18 Uhr, Vernissage 22.08.2018, Ausstellungsdauer bis 29.09.2018, Eintritt frei

Vielen Dank an Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. die uns die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. www.gegen-vergessen.de

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Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018

Sechs Finalistinnen stehen fest
Jurypreis und Publikumspreise werden am 03.11.2018 in Schwerin vergeben

Lesung & Preisverleihung: 18.00 Uhr, Aula der Volkshochschule Schwerin, Puschkinstraße 13, Eintritt frei

Am 3. November wird erneut der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Nach Rostock 2016 und Greifswald 2017 ist in diesem Jahr Schwerin Gastgeber für die Preisverleihung – die Vergabe des Literaturpreises ist einer der Höhepunkte der 23. Schweriner Literaturtage.
Das Besondere in diesem Jahr: Aus den etwa 70 anonymisierten Einsendungen hat die Jury ausschließlich Autorinnen für das Finale ausgewählt. Welche Autorin am Ende mit dem Preis ausgezeichnet wird, wird nach den Lesungen direkt vor Ort bekanntgegeben.

Die sechs Finalistinnen eint auch in diesem Jahr nicht nur ihr Sprachtalent, sondern auch der biographische Bezug zum Land – eine Vorbedingung für die Bewerbung. Um den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern konnten sich aus dem Bundesland gebürtige AutorInnen bewerben und auch AutorInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, die einen signifikanten Teil ihres Lebens hier verbracht haben oder derzeit ihren Wohnsitz hier haben.
Unter den Finalistinnen finden sich nicht nur mehrere Absolventinnen Mecklenburger Universitäten, sondern mit Silke Peters und Margarete Groschupf auch zwei ehemalige Stipendiatinnen des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop. Die gebürtige Rostockerin Peters veröffentlichte in der Vergangenheit bereits mehrere Lyrikbände, zuletzt Jetzt einen Diasporenvorrat anlegen. Mit Holzschnitten von Barbara Wetzel im Mückenschwein-Verlag Stralsund sowie Kirkeeffekt im freiraum-verlag Greifswald. Margarete Groschupf, die in Berlin Fotografie studierte, veröffentlicht nicht nur literarische Texte in Anthologien und Radiosendungen, sondern arbeitet seit 1990 auch als freie Journalistin für namenhafte Zeitungen wie DIE ZEIT, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel.
Sowohl die Autorin Carola Weider als auch Katja Thomas ließen sich am renommierten Deutschen Literaturinstitut Leipzig ausbilden. Im Vorfeld studierte Katja Thomas an der Universität Greifswald Germanistik, Journalistik und Geographie. Ihr Debüt Gehen mit Lou erschien bereits 2015 in der Edition Azur. Carola Weider absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester, bevor sie sich dem Schreiben widmete. 2016 war sie nicht nur Stipendiatin der Hansestadt Rostock, sondern veröffentlichte auch ihr Debüt KORA in der Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern.

Sabina Lepadatu
wurde in Stralsund geboren und arbeitet heute am Theater Vorpommern in Greifswald. Die Autorin veröffentlichte in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften, unter anderem in den RISSEN – Zeitschrift für Literatur aus Mecklenburg und Vorpommern.
Die in St. Petersburg geborene Literaturwissenschaftlerin und Autorin Slata Roschal arbeitet neben ihrer Promotion als Übersetzerin aus dem Russischen. Sie wurde bereits zu namhaften Schreibwerkstätten wie der Textwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Poetencamp Mecklenburg- Vorpommern eingeladen.

Erst am Sonnabend, den 3.11.2018, wird sich entscheiden, wer den Preis der Jury erhält, der ein einmonatiges Aufenthaltsstipendium (dotiert mit 2.000,- €) im Künstlerhaus Lukas, die Möglichkeit einer Publikation im freiraum- verlag und eine Lesereise durch verschiedene literarische Institutionen des Landes umfasst. Fest steht aber schon jetzt: Mit dem Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018 wird eine Autorin ausgezeichnet.
Wie bereits in den vergangenen Jahren vergibt auch das Publikum an diesem Abend drei Preise, an die neben Ruhm auch Preisgelder in Höhe von 1.000,- €, 500,- € bzw. 300,- € geknüpft sind. Zudem können alle Finalistinnen ihre Texte in einer Anthologie des freiraum-verlags publizieren. Die fünf Institutionen, die den Preis ins Leben gerufen haben, freuen sich auf viele interessierte Gäste und deren Beteiligung am literarischen Leben des Bundeslandes.

Die Institutionen hinter dem Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern:
Ins Leben gerufen wurde und ehrenamtlich organisiert wird der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern durch das Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus (Greifswald), den freiraum-verlag (Greifswald), das Künstlerhaus Lukas (Ahrenshoop), das Literaturhaus Rostock und den LiteraturRat Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Geschäftsstelle im Literaturhaus Rostock).
Lesungen und Preisverleihung am 03.11.2018 finden im Rahmen der 23. Schweriner Literaturtage in Kooperation mit dem Kulturbüro Schwerin statt.

Die Jury zum Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018

Wiebke Porombka war Regie- und Dramaturgieassistentin an verschiedenen deutschsprachigen Theatern, u.a. am Volkstheater Rostock, und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie arbeitet in der Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur und als Kritikerin u.a. für DIE ZEIT und FAZ. Sie war u.a. Mitglied der Jury des Deutschen Buchpreises 2014 und ist Mitglied der Jury des Bremer Literaturpreises, der SWR-Bestenliste und des Preises der Leipziger Buchmesse.

Steffen Popp
studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und der Humboldt Universität Berlin. Sein Roman Ohrenberg oder der Weg dorthin wurde u.a. mit einer Nominierung für den Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Sein Gedichtband 118 (erschienen bei kookbooks) stand 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse. 2018 erschienen seine Übersetzungen der Gedichte der US-amerikanischen Dichterin Elizabeth Bishop im Carl Hanser Verlag.

Thomas Kunst
arbeitet als Bibliotheksassistent der Deutschen Nationalbibliothek. Für seine literarischen Arbeiten wurde der Schriftsteller und Lyriker u.a. mit dem Lyrikpreis Meran, dem Lyrikpreis Dresden sowie Stipendien im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop als auch einem Stipendium der Villa Massimo in Rom ausgezeichnet. Der gebürtige Stralsunder lebt heute in Leipzig.

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern wird ermöglicht durch einen privaten Sponsor sowie durch eine Förderung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern – die Organisatoren des Preises bedanken sich an dieser Stelle für die Unterstützung der Literatur in und aus Mecklenburg-Vorpommern.

pdf Literaturpreis M-V 2018

Ausstellung · Meldungen

Ausstellung – Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien

Im Rahmen der Interkulturellen Woche

+++ Update +++
Domenico Lucano, der Bürgermeister von Riace galt als Vorreiter für Integration, 2017 erhielt er den Dresdner Friedenspreis für seine Arbeit. Am 02.10.2018 wurde er festgenommen wegen „Begünstigung illegaler Einwanderung“. Das italienische Berufungsgericht entschied am 16.10.2018 sein Hausarrest wird ausgesetzt – aber das Dorf Riace, seinen Wohn- und Wirkungsort, muss er verlassen und auch die Flüchtlinge sollen in Lager umgesiedelt werden.
+++

Lampedusa. Es ist eine Chiffre geworden für das Schicksal Abertausender von Flüchtlingen, die Jahr für Jahr ihre Heimat verlassen, um in Europa Sicherheit und die Möglichkeit für ein menschenwürdiges Leben zu suchen. Die Ausstellung widmet sich den 20-jährigen Erfahrungen, die einige kleine Orte (u.a. Riace, Badolato) in Kalabrien, der ärmsten Gegend Italiens, mit der Aufnahme von Flüchtlingen gemacht haben. Die Unaufgeregtheit und die unerschütterbare Solidarität mit den noch Ärmeren ist das hervorstechendste Merkmal der Alltagskultur der Einheimischen. Wir laden Sie ein, sich in der Ausstellung über die gelebte Solidarität zu informieren.

Ausstellungsdauer bis Mi 24.10.2018, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

Zur Vernissage spricht Marlene Schäffer vom Courage gegen Fremdenhass e.V. (Berlin) und wir zeigen den Kurzfilm „Watu Wote – all of us“ von Katja Benrath, die mit ihrem Film den „Studenten-Oscar“ 2018 gewann.
Kurzinhalt:
Seit Jahrzehnten wird Kenia von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert. Zwischen Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Bis im Dezember 2015 den Passagieren eines Reisebusses ein beispielloses Zeugnis der Menschlichkeit gelingt.
Deutschland 2017, Regie: Katja Benrath, Kurzspielfilm, 21’33 Min.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Courage gegen Fremdenhass e.V., der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, der Ehrenamtsstiftung M-V und der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018.

Foto © Jon Adrie Hoekstra
Courage gegen Fremdenhass e. V.
www.topographiendermenschlichkeit.de