Ausstellung · Meldungen
„Ich nehme das, was ich in meinem Kopf vorfinde, und mache es wahr. Ich bin ein Kind der neuen digitalen Welt und habe einen unstillbaren Hunger, meine Handlungen in digitaler Form aufzunehmen.“
Die Ausstellung zeigt Fotos, Film-Stills und Videos vergangener Episoden des Kunstexperiments mit jeweils mindestens 12-köpfigen Frauengruppen.

Vernissage mit Kitty Von-Sometime und Berit Glanz (Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen), Initiatorin und Koordinatorin des Weird Girls Project in Greifswald
Foto: Madi Ju
Ausstellung 05. Mai – 08. Juni 2013
Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei, Feiertags geschlossen
6. 05. 2013 · Keine Kommentare
Meldungen
Sonntag, 5. Mai 2013 von 13-18 Uhr im Rahmen des Stadtteilflohmarktes in der Fleischervorstadt
Frühjahrsputz im Bücherregal? Schaffen Sie Platz für Neues und spenden Sie Ihre Bücher für unseren Bücherflohmarkt. Beim Stöbern finden Sie sicher gleich neue Raritäten zum Mitnehmen. Als Fleischervorstädter beteiligt sich das Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus auch in diesem Jahr wieder beim Stadtteilflohmarkt. Ihre Bücherspenden nehmen wir bis zum 03. Mai im Büro, Bahnhofstr. 4-5 oder im Café Koeppen gerne entgegen.
Der Erlös kommt dem Programm des Literaturzentrums Vorpommern zugute.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
18. 04. 2013 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen

Drüm ruff nur nicht den Todt zu viel
Sibylla Schwarz, geboren 14.2.1621 in Greifswald, nannte man wegen ihrer Frühreife und ihres frühen Todes die „pommersche Sappho“ oder die „Zehnte Muse“. Sie ist die erste Dichterin, die neben religiösen auch weltliche Themen in der Tradition der barocken Kunstdichtung gestaltet hat. Sibylla Schwarz starb bereits 1638 als Siebzehnjährige. (Quelle: Sibylla Schwarz. Deutsche Poëtische Gedichte)
Im Herbst 2012 erschien bei Rothahndruck Berlin eine handgedruckte und handgebundene Ausgabe “Sibylla Schwarz. Deutsche Poëtische Gedichte” mit Gedichten von Sibylla Schwarz und Grafiken des Zeichners und Musikers Ronald Lippok, Dr. Michael Gratz begleitete das Projekt und lieferte die Anmerkungen sowie die biographische Notiz.
Zur Vernissage am FR 05. April 2013 um 19.00 Uhr werden neben einer Einführung (Dr. Michael Gratz) auch Gedichte von Sibylla Schwarz (Lesung Eva-Maria Blumentrath) vorgetragen.
Eintritt frei
Anschließend ab 20.30 Uhr lädt das IKUWO zur musikalisch-literarischen Weiterführung zur „Chronik der Zone Greifswalder Bodden“ mit Bert Papenfuß, Ronald Lippok und Alex Pehlemann & Sounds ́n ́Poetry
Eintritt 5 Euro
Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2013 von Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr im Koeppenhaus zu sehen. Der Eintritt ist frei.
28. 03. 2013 · Kommentare deaktiviert
Café Koeppen · Meldungen
Im April dieses Jahres soll in Greifswald etwas NEUES passieren.
Helfen Sie mit, ein ungewöhnliches Theaterstück zu verwirklichen!
Sarah Kane’s „4.48 Psychose“
Regie: Uta Koschel („Das Fest“, „Ladies Night“, „Kleiner Mann was nun“)
Schauspieler: Elke Zeh, Grian Duesberg, Hannes Rittig
Ort: Café Koeppen im Literaturzentrum Vorpommern – Koeppenhaus, Greifswald
Termine: 11., 20. und 21.04.2013
4.48 PSYCHOSE ist ein Bericht aus einer Region des Bewusstseins, die die meisten von uns hoffen nie zu betreten, aus der aber viele Menschen nicht entfliehen können. Jene, die dort gefangen sind, macht ihr Zustand normalerweise sprachlos. Dass die Autorin das Stück schrieb, während sie unter Depressionen litt, einem destruktiven, nicht konstruktiven Zustand, war ein Akt der Großmut. Dass das Stück künstlerisch erfolgreich wurde, geradezu eine Heldentat. (David Greig)
Wir brauchen Ihren Großmut und Ihre Spende um die Sprachlosigkeit zu überwinden. Jeder Spender wird (falls erwünscht) im Umfeld der Vorstellung namentlich erwähnt.
- ab 44,80 Euro: Anspruch auf zwei Eintrittskarten
- ab 448 Euro: sind Sie als Hauptsponsor auf dem Plakat und in der weiteren Werbung präsent.
Ihre Spenden richten sie bitte an:
Internationales Kulturaustausch-Zentrum e.V. (IKAZ)
Bahnhofstraße 4-5, 17489 Greifswald
Volksbank Raiffeisenbank eG Greifswald
Konto 1102028, BLZ 15061638
Stichwort „Theater im Koeppen“
Eine Spendenquittung wird Ihnen bei Angabe der Adresse gerne ausgestellt.
Ansprechpartner: Hannes Rittig, hfr(at)freenet.de
9. 03. 2013 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen
“Emanuel. Er ist dick, klein, hat sehr kleine Füße.” (Zitat aus einem Manuskript Wolfgang Koeppens)

Emanuel Voß (1873 – 1963) wirkte jahrzehntelang als Intendant am Greifswalder Theater. Er gehörte zu den Initiatoren für den Neubau des Theaterhauses 1915. Am 23. Februar 2013, seinem 50. Todestag, wird Emanuel Voß mit einer Ausstellung und einer Lesung die Reverenz erwiesen.
Mit einer beeindruckenden Anzahl von Inszenierungen, seinem Engagement für die Greifswalder Kultur, dem Einsatz für den Bau des Theaters und seiner Haltung während der Zeit des Nationalsozialismus ist Emanuel Voß in Greifswald in guter Erinnerung geblieben. Eine Ausstellung im Münchner Zimmer in der Galerie des Literaturzentrums Vorpommern (Koeppenhaus) wirft ab dem 23. Februar Licht auf die verschiedenen Facetten des Sängers, Regisseurs, Direktors und Intendanten. Präsentiert werden Materialien aus dem Stadtarchiv Greifswald, dem Archiv des Theaters Vorpommern sowie aus dem Wolfgang-Koeppen-Archiv, denn auch im Nachlass des Autors Wolfgang Koeppen sowie nicht zuletzt in seinen Texten finden sich Spuren des Wirkens von Emanuel Voß in Greifswald.
Eine Kooperation des Stadtarchivs Greifswald, des Theaters Vorpommern und des Wolfgang-Koeppen-Archivs der Universität Greifswald mit freundlicher Unterstützung durch das Literaturzentrum Vorpommern (Koeppenhaus) und das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Den Anstoß für diese Ausstellung gab der Musikwissenschaftler Dr. Lutz Winkler.
Die Ausstellung ist bis zum 08. Juni 2013 von Dienstag bis Samstag, 14-18 Uhr im Koeppenhaus zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Foto: Emanuel Voß als Lohengrin, Stadtarchiv Greifswald
1. 03. 2013 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen
Märchenhaftes in Zeichnung, Malerei und Künstlerbuch mit Studierenden des CDF-Instituts
Ausstellungsdauer von 14. Januar – 2. März 2013

200 Jahre nach dem Erscheinen der Erstausgabe der Grimmschen Märchen nehmen Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Uni Greifswald diese wundersamen Geschichten von bösen (Stief)müttern, gefährlichen Abenteuern, verzauberten Prinzen, Zwergen, Feen und sprechenden Tieren unter die Lupe. Sie gestalten ihre ganz eigenen Varianten in einer Bildsprache, die nicht illustriert, sondern die Vieldeutigkeit des Textes als Pendant in Malerei, Grafik und Künstlerbuch gerecht wird. Künstlerische Betreuung: Nils Dicaz und Sylvia Dallmann.
Vernissage, Montag 14.01.2013, 20.00 Uhr, Eintritt frei
Musik: Artur und Band
21.00 Uhr TresenLesen im Café Koeppen: Märchenhaftes mit Anke Neubauer, Katja Klemt & Marta Dittrich
Öffnungszeiten der Ausstellung Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
11. 01. 2013 · Kommentare deaktiviert
Meldungen
Das Café Koeppen ist geschlossen am 23.12.-26.12., 31.1. & 1.1., am 27.12./28.12. öffnet es ab 14.00 Uhr und 29./30.12. wie gewohnt mit Frühstücksbuffet ab 10 Uhr (Telefon 414189).

Die Galerie mit der Ausstellung “Unerkannt durch Freundesland” bleibt vom 25.12.-1.1. geschlossen. Die Ausstellung ist ab 2.1. geöffnet und endet am 5.1.2013 (Mi-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei).
Nächste Vernissage am 14.1.2013 um 20.00 Uhr mit “Ein Pferd im Schuber” – Märchenhaftes in Zeichnung, Malerei und Künstlerbuch von Studierenden des CDF-Instituts, Musik: artur und band
Eine schöne Adventszeit und ein gutes Jahr 2013 wünscht Ihr Literaturzentrum Vorpommern.
19. 12. 2012 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen
Ausstellung mit Fotografien, Schmalfilmen, Zeitzeugeninterviews
bis 05. Januar 2013, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
Seit den 1970er Jahren fanden einige Reiselustige, Abenteurer und vor allem Bergsteiger ein Schlupfloch in der DDR-Visa-Bürokratie. Sie nahmen die Möglichkeit eines Transitvisums durch die Sowjetunion in Anspruch, um in das Land des „Großen Bruders“ einzureisen. Während der Durchreise verließen sie schnellstmöglich die vorgeschriebene Route und reisten meist wochenlang illegal durchs Land: Unerkannt durch Freundesland.

23. 11. 2012 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen
Das Haus des Schriftstellers Walter Kempowski ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses: Während der Jahre im Zuchthaus Bautzen als Idee eines offenen Hauses erdacht, wurde es schrittweise realisiert als ein Haus, dessen Inneres sich auf vielfältige Weise mit der umgebenden Landschaft verbindet und durchdringt.
Gabriele Kostas zeigt uns eine Welt aus Lichtreflexen, Spiegelungen und Überschneidungen von Innen und Außen, die den Betrachter zum Lesen der Bilder aufruft: ihre Fotografien müssen wie die vielschichtigen Texte Kempowskis gelesen werden, ihre Sprache aber ist die reiner Fotografie, in der Farben, Formen und Lichter eine eigene Bildwelt erschaffen.
2011 erschienen die Fotografien im Hatje Cantz Verlag.
Ausstellungsdauer bis 03. November 2012, Öffnungszeiten Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

Haus Kreienhoop in Nartum (NI), Foto: Gabriele Kostas
13. 09. 2012 · Kommentare deaktiviert
Ausstellung · Meldungen
Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen (1906–1996) ist eine Jahrhundertgestalt. Kindheitserlebnisse im Ersten Weltkrieg, Journalisten- und Theatererfahrungen in der Weimarer Republik, Buchveröffentlichungen während des Dritten Reichs und ein literarischer Neuanfang mit seinen bis heute gültigen Romanen aus den frühen 50er Jahren umspannen einen weiten historischen Horizont mit diversen Umbrucherfahrungen. Über wechselnde Zeiten hinweg führte der Autor eine literarische Existenz, sah sich als Romanfigur und Beobachter, entzog sich politischer Vereinnahmung und hatte sich scheinbar nach seiner Romantrilogie Tauben im Gras (1951), Das Treibhaus (1953) und Der Tod in Rom (1954) ausgeschrieben. Auch wenn Koeppen fortan den Verleger- und Lesererwartungen, die auf Neues aus seiner Feder hofften, kaum gerecht werden konnte und er sich selbst als Schreibversager und im bürgerlichen Leben gescheitert empfand, zeugen doch die vielen Entwürfe und Projektskizzen aus seinem Nachlass von einem Koeppen, der schrieb, aus seinem Schreiblabyrinth jedoch keinen Ausgang mehr fand. Verlegerisches Mäzenatentum sorgte dafür, dass Koeppen das Leben eines in seinem Sinne modernen Autors führen konnte, in dem das Veröffentlichte nicht als alleiniger Maßstab einer literarischen Existenz galt.

Die Ausstellung widmet sich dem Künstler Koeppen, blickt in seine Schreibwerkstatt, zeigt den vielschichtigen Schriftsteller und produktiven Journalisten, dokumentiert seine Schreibqualen und Versagensängste, beschreibt einen Ästheten, der Literatur lebt, einen manischen Leser, Rollenspieler und pausenlosen Fabelerfinder. Die Ausstellung nutzt den Nachlass im Greifswalder Wolfgang-Koeppen-Archiv, um aus Koeppens „Zettelgebirge“, aus Briefen und Sachzeugnissen einen großen Literaten hervortreten zu lassen.
Die Ausstellung ist vom 25. Juni 2012 bis 01. September 2012, jeweils Dienstag bis Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.
19. 07. 2012 · Kommentare deaktiviert