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Vielfalt verbindet. Interkulturelle Woche in Greifswald 2018

„Vielfalt verbindet!“ so lautet auch in diesem Jahr das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche, die vom 13. September bis zum 4. Oktober 2018 auch in Greifswald stattfindet. Das Netzwerk Migration Greifswald hat gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern ein vielfältiges und buntes Programm mit über 30 interessanten und anregenden Veranstaltungen organisiert. Sie sollen helfen, ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und Vorurteile abzubauen.

Während der drei Wochen gibt es Film-, Theater- und Länderabende, Ausstellungen, Angebote für Schulklassen sowie Aktionen zum Tag des Flüchtlings und zum Tag der offenen Moschee. Es finden gemeinsame Kochworkshops, Sportveranstaltungen, ein Trommelworkshop, Konzerte oder auch Sprach-Crashkurse statt. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Angebote.
Das im Jahr 2000 gegründete Netzwerk Migration Greifswald ist Initiator und Organisator der Interkulturellen Woche in Greifswald. Die Interkulturelle Woche wird aus Mitteln der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und der beteiligten Partnereinrichtungen finanziert.

Offizielle Eröffnung der Interkulturellen Woche 2018 ist am Freitag, den 21. September im Sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus statt.
14:45 – Beginn am Rathaus und gemeinsamer Weg ins St. Spiritus,
15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Eröffnungsreden, Markt der Möglichkeiten und ein buntes Kulturprogramm (mit syrischer Tanz- und Musikgruppe Bab-al-Hara, einem Kindertheaterstück „Volle Fahrt voraus!“ und einem Konzert mit „Safar Band“)
Programmheft der Interkulturellen Woche als pdf hier

Programm im Koeppenhaus am So 30.09. und am Do 4.10.2018

So, 30.09.2018
14.00-17.00 Uhr
„Betrachte den Menschen, als ein Bergwerk reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert.“
Kindernachmittag von 14-17 Uhr der Bahá’í-Gemeinde zur Interkulturellen Woche in Greifswald 2018
Ein Nachmittag für Kinder mit ihren Eltern mit vielen Angeboten, wie Basteln, Malen, Kreatives Gestalten, Geschichten und Liedern.
Organisator: Bahá’í-Gemeinde in Greifswald, Eintritt frei

18.00 Uhr Dokumentarfilm „Bruder Jakob“
Jakob ist auf der Suche nach einer Religion, die seinem Leben Sinn gibt. Er wendet sich zunächst dem Islam zu und gerät, zunehmend radikalisiert, in Konflikt mit Freunden und Familie. Sein Bruder Elí dokumentiert wie Jakobs religiöse Ansichten sich mit der Zeit wandeln. Ein sehr persönlicher Dialog und differenzierte Reflexion aktueller gesellschaftlicher Debatten.
Mit anschließendem Gespräch mit dem Protagonisten Jakob.
2017, Regie: Eli Roland Sachs, 92 Min,
Organisator: Bahá’í-Gemeinde in Greifswald, Eintritt frei

Do, 04.10.2018, 19.00 Uhr, Eintritt frei
Vernissage: Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien

Lampedusa. Es ist eine Chiffre geworden für das Schicksal Abertausender von Flüchtlingen, die Jahr für Jahr ihre Heimat verlassen, um in Europa Sicherheit und die Möglichkeit für ein menschenwürdiges Leben zu suchen. Das Ausstellungsprojekt „Jenseits von Lampedusa – Willkommen in Kalabrien“ widmet sich den nunmehr 20-jährigen Erfahrungen, die einige kleine Orte in Kalabrien, der ärmsten Gegend Italiens, mit der Aufnahme von Flüchtlingen gemacht haben. Die Unaufgeregtheit und die unerschütterbare Solidarität mit den noch Ärmeren ist das hervorstechendste Merkmal der Alltagskultur der Einheimischen.

Zur Vernissage spricht Marlene Schäffer vom Courage gegen Fremdenhass e.V. (Berlin) und wir zeigen den Kurzfilm “Watu Wote – all of us” von Katja Benrath, die mit ihrem Film den “Studenten-Oscar” 2018 gewann.
Kurzinhalt:
Seit Jahrzehnten wird Kenia von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert. Zwischen Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Bis im Dezember 2015 den Passagieren eines Reisebusses ein beispielloses Zeugnis der Menschlichkeit gelingt.
Deutschland 2017, Regie: Katja Benrath, Kurzspielfilm, 21’33 Min.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Courage gegen Fremdenhass e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018.
Ausstellung bis 26.10.2018, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei

Ausstellung · Meldungen

Voll der Osten. Leben in der DDR

Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle. Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.


OSTKREUZ Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden mit der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Plakaten über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist, er leitet das DDR-Museum in Berlin.
Die Ausstellungsplakate verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Foto: © Harald Hauswald/OSTKREUZ
Öffnungszeiten Di-Sa 14-18 Uhr, Ausstellungsdauer bis 29.09.2018, Eintritt frei

Vielen Dank an Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. die uns die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. www.gegen-vergessen.de

Ausstellung · Meldungen

Herausragende Abschlussarbeiten der Grafikdesigner im Koeppenhaus ausgestellt

Am vergangenen Freitag luden nach erfolgreichen Prüfungen die Absolventen der Medien- und Informatikschule zur Präsentation ihrer Abschlussarbeiten in den Saal des Koeppenhauses. Die große Vielfalt der Werke, das gestalterische Niveau und das handwerkliche Geschick begeisterte die zahlreichen Besucher, Eltern, Freunde und Dozenten. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Bereich Buchgestaltung – u.a. die “Edda” neu illustriert, “Artdolls” für Dummys, H.C. Wells in neuem Gewand, bis hin zu der Präsentation eines neuen Verlags für Gestalter “BravoBravo” und der Entwicklung eines Strategiespiels u.v.m.
Die Schau sei wärmstens empfohlen und ist noch bis 28. Juli im Saal des Koeppenhauses zu besichtigen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag, 14.00 bis 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus
Bahnhofstr 4/5
17489 Greifswald
03834/773510
www.koeppenhaus.de

Kontakt:
Wirtschaftsakademie Nord
Puschkinring 22 a
17491 Greifswald
info@wirtschaftsakademie-nord.de

(c) Medien- und Informatikschule Greifswald

Meldungen · Wolfgang-Koeppen-Preis

Wolfgang-Koeppen-Preis an Christoph Peters

Am Sonnabend, 23. Juni 2018, dem Geburtstag Wolfgang Koeppens, wird der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, den Wolfgang-Koeppen-Preis an Christoph Peters übergeben.

Die Verleihung findet um 16:00 Uhr im Geburtshaus des Schriftstellers und Greifswalder Ehrenbürgers im Literaturzentrum Vorpommern in der Bahnhofstraße 4-5 statt. Die Laudatio hält der Preisträger des Jahres 2016 Thomas Hettche.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald verleiht seit 1998 alle 2 Jahre den mit 5.000 Euro dotierten Wolfgang-Koeppen-Preis. Mit ihm wird ein literarisches Wirken gewürdigt, das in ähnlicher Weise wie das Werk Wolfgang Koeppens dem unvollendeten Projekt der literarischen Moderne verbunden, seiner Zeitgenossenschaft eingedenk bleibt und nicht zuletzt in seiner sozialen Sensibilität dem Werk Koeppens vergleichbar ist. Der jeweils letzte Preisträger schlägt immer den neuen vor. Bisherige Preisträger waren Richard Anders (1998), Thomas Lehr (2000), Susanne Riedel (2002), Ludwig Fels (2004), Bartholomäus Grill (2006), Sibylle Berg (2008), Joachim Lottmann (2010), Anna Katharina Hahn (2012), Karl-Heinz Ott (2014) und Thomas Hettche (2016).

Zu Christoph Peters:Foto © Luchterhand Literaturverlag
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er von 1988 bis 1994 freie Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Horst Egon Kalinowski und Günter Neusel. Er verließ die Akademie als Meisterschüler des Bildhauers und Objektkünstlers „Meuser“. In den Jahren 1992 und 1993 besuchte er erstmals Istanbul und Kairo und hat seither immer wieder ausgedehnte Reisen in die islamische Welt unternommen. Zu den zahlreichen Auszeichnungen seiner literarischen Arbeit zählen u. a. der „aspekte“- Literaturpreis (1999), Poetikdozenturen an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur der Universität Mainz (2004), der Universität Tübingen (2008), der Universität Paderborn (2014/15) und zuletzt 2016 der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Darüber hinaus ist Peters Mitglied des PEN Zentrums Deutschland. Derzeit werden seine Werke im Luchterhand Literaturverlag veröffentlicht.
Thomas Hettche begründet seinen Vorschlag wie folgt:
„ … Wie wenige andere arbeitet der 1966 geborene Peters seit seinem fulminanten Debüt „Stadt Land Fluß“ von 1999 an einem erzählerischen Werk, das sich einerseits ganz auf die soziale Wirklichkeit deutscher Gegenwart einlässt, andererseits Erfahrungen von Fremdheit im Zusammentreffen der Kulturen immer neu gestaltet. Ob die Welt der japanischen Keramik in „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ (2014) oder die Bedrohung durch den Terrorismus in „Ein Zimmer im Haus des Krieges“ (2006) – immer eröffnet die erzählerische Genauigkeit von Christoph Peters der Faszination des Fremden ebenso wie unserer Angst vor ihm einen Raum. Das macht seine Romane zu hochaktuellen Kommentaren unserer gegenwärtigen Debatten. Mit Koeppen teilt er dabei vielerlei: Die Unvoreingenommenheit des Blickes auf die Menschen, die tiefe Sehnsucht nach der einen Ferne, die mehr als Phantasie ist, sondern bereist sein will, und dabei das Wissen um den konkreten Ort, von dem aus man schreibt. … “

Christoph Peters bedankte sich für die Ehrung beim Oberbürgermeister mit den Worten:
„Wolfgang Koeppen ist für mich in der Zeit, als ich selber Schriftsteller werden wollte und schließlich einer geworden bin – zwischen 17 und 30 –, ein großes Vorbild gewesen. Vor allem seine einzigartige Sprachkraft hat mich damals begeistert – dem wollte ich nacheifern –, und seine Krisen haben mich getröstet, wenn ich selbst nicht mehr weiterwusste. Insofern bin auch sehr stolz seinen Namen künftig sozusagen in meinem eigenen Lebenslauf zu haben.“

Foto: (c) Luchterhand Literaturverlag

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10. Flohmarkt in der Fleischervorstadt & Bücherflohmarkt im Koeppenhaus

Stadtteilflohmarkt in der Fleischervorstadt am So, 3. Juni 2018 von 13-18 Uhr

Dieses Jahr findet der beliebte Flohmarkt in der Fleischervorstadt am 3. Juni 2018 statt. Wie immer von 13-18 Uhr.
Der Flohmarkt wird von BewohnerInnen der Fleischervorstadt gestaltet, die einen Stand vor der eigenen Haustür aufbauen. Gewerbetreibende Firmen sind nicht zugelassen. Mehr Info auf facebook https://www.facebook.com/Fleischervorstadt-Flohmarkt-496531893806883/
Die Teilnahmebedingungen für den Flohmarkt sind hier als pdf hinterlegt und hier ist der Laufplan für die Flohmarktstände.
Wer sich an der Organisation des Flohmarktes beteiligen möchte, meldet sich bitte ebenfalls gern per facebook. Das ehrenamtliche Organisationsteam braucht Ihre und Eure Unterstützung!!!
Telefonische Information im Koeppenhaus unter 03834-773510.
Viele Grüße vom Orga-Team “Stadtgestalten Fleischervorstadt”

Das Koeppenhaus beteiligt sich als Fleischervorstädter wieder von 13-18 Uhr mit einem bestens sortierten Bücherflohmarkt.

Wir freuen uns über Ihre Bücherspende bis zum 1. Juni und Sie finden beim stöbern sicher gleich wieder neuen Lesestoff zum Mitnehmen!
Der Verkaufserlös fließt ins Kulturprogramm des Koeppenhauses. Vielen Dank für Ihre Bücher!

Foto (c) Koeppenhaus

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Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2018: jetzt bewerben!

Seit 2016 verleihen fünf Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern einen gemeinsamen Literaturpreis: den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern. Auch 2018 vergeben das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, das Literaturhaus Rostock, das Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus in Greifswald und der freiraum-verlag in Kooperation mit dem Literaturrat M-V e. V. diesen Preis, der das herausragende literarische Schaffen von Autorinnen und Autoren in und aus Mecklenburg-Vorpommern würdigt und unterstützt. Der oder die Preisträger/in wird von einer dreiköpfigen Fachjury am 3. November 2018 im Rahmen der Lesung der Finalistinnen und Finalisten in Schwerin gekürt. Neben dem Jurypreis werden bis zu drei Publikumspreise vergeben. Die Preisvergabe und die Lesungen der Finalist/innen finden im Rahmen der 23. Schweriner Literaturtage statt.

Umfang und Vergabe des Preises
Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern umfasst einen kostenfreien einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas mit einem Stipendiengeld in Höhe von 2.000 Euro, eine Lesereise durch literarische Institutionen Mecklenburg-Vorpommerns sowie die Möglichkeit einer Publikation im freiraum-verlag.

Publikumspreise
Neben dem Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern werden bis zu drei Publikumspreise vergeben. Auf Grundlage der Einsendungen lädt die Fachjury die Finalistinnen und Finalisten zu einer öffentlichen Lesung ein, aus denen das Publikum die Preisträger/innen ermittelt. Mit der Auslobung der Publikumspreise verbindet sich der Wunsch, möglichst viele an der Literatur interessierte Menschen bei der Wahl der Preisträger/innen zu beteiligen und neue Freunde für die Literatur zu gewinnen. Die Publikumspreise sind mit 1.000, 500 und 300 Euro dotiert, zudem werden die Texte der Nominierten für den Publikumspreis in einer Anthologie des freiraum-verlages veröffentlicht.

Bewerbung
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ab 18 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt, die in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen oder geboren sind oder die mindestens drei Jahre in Mecklenburg-Vorpommern gewohnt bzw. gearbeitet haben. Berücksichtigung finden Prosa und Lyrik.

Bewerbungszeitraum
16. Mai – 16. Juli 2018 (Poststempel/Maileingang)

Bewerbungsunterlagen
Einzureichen sind bis zu 10 Manuskriptseiten/Textseiten (A4) in den Bereichen Prosa und Lyrik (diese Seiten dürfen den Namen der Verfasserin bzw. des Verfassers nicht enthalten), eine Kurzbiografie (maximal eine halbe Seite) sowie das ausgefüllte Bewerbungsformular. Bewerbungsformular_2018
Bitte sehen Sie davon ab, eigenständige Veröffentlichungen einzureichen. Von der Bewerbung ebenfalls ausgeschlossen sind Bilderbücher und Kinderliteratur.
Bitte benutzen Sie für Ihre Bewerbung das Bewerbungsformular. Dieses finden Sie auf den Websites der beteiligten Institutionen.
Im Falle einer Bewerbung auf postalischem Weg muss der Text bzw. müssen die Texte in vierfacher Ausfertigung eingereicht werden. Bitte geben Sie auch bei postalischer Bewerbung eine Mailadresse oder Telefonnummer an, damit wir den Eingang Ihrer Bewerbung auf diesen Wegen bestätigen können.

Bewerbungen erbeten an:
Literaturhaus Rostock im Peter-Weiss-Haus
Doberaner Straße 21
18057 Rostock
bewerbung@literaturhaus-rostock.de

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- 100 JAHRE BALTISCHE STAATEN -

22. April bis 3. Mai 2018
Veranstaltungsreihe des Koeppenhauses mit vielen Partnern zu den Baltischen Ländern Litauen, Lettland und Estland

vorab: Ausstellungseröffnung
„Kihnu Poesie“ (EST)
Ausstellung des Nordischen Klangs in der Kleinen Rathausgalerie

Auf der estnischen Insel Kihnu, etwa so groß und charmant wie Hiddensee, leben gut 700 Einwohner im Einklang mit ihren Traditionen. Diese zählen seit 2003 zum mündlichen und immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Insbesondere die Kleidungs- und Textilkunst aus buntem Baumwollstoff ist für Kihnu typisch. Birgit Püves Fotoserie porträtiert die Insulaner vor dem Hintergrund der Tücher und kontrastiert dies mit elementaren Naturaufnahmen. In dieser Trias entspinnt sich Kihnus visuelle Poesie. Eine Ausstellung vom Festival “Nordischer Klang” als Teaser zur Ausgabe 2018, Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin am Donnerstag, dem 19. April, um 18:00 Uhr im Rathaus Greifswald. Foto (c) Birgit Püve
Öffnungszeiten: Mo – Do 8:00 – 18:00 Uhr, Fr 8:00 – 15:30 Uhr, bis 22. Juni 2018
Festival “Nordischer Klang” vom 3. Mai bis 13. Mai 2018 in Greifswald
Das Greifswalder Festival “Nordischer Klang” präsentiert seit über 25 Jahren Kunst und Kultur aus den fünf Nordischen Ländern und aus den übrigen Ostsee-Anreinerstaaten in Greifswald. Es wird vom Kulturverein Nordischer Klang e.V. veranstaltet. www.nordischerklang.de

So 22.04.2018, 17.00 Uhr im Koeppenhaus , Eintritt Spende
Reisen in Lettland und Estland
Bildervortrag von Cornelie Müller-Gödecke

Aus Neugierde auf die europäische Kulturhauptstadt, Riga, fuhr Cornelie Müller-Gödecke 2014 zum ersten Mal nach Lettland. Seitdem bereiste sie Lettland und Estland wohl mehr als 15 Mal, nahm an Workshops (Landeskunde, Stricken, traditionelle Handarbeitstechniken) der Kultur-Akademie Viljandi (EST) und des Lettischen Kultur-Instituts teil, besorgte für das Trachtenzentrum SENA KLETS (Riga) die Übersetzung des lettischen Standardwerkes „Latviešu Cimdi“ (Handschuhe aus Lettland) und lernt die lettische Sprache. Auf ausgedehnten Rundreisen, sommers wie winters, lernte sie die Menschen und ihre Kulturen kennen, stieß auf Unerwartetes und Vertrautes. Davon berichtet sie in ihrem Bilder-Vortrag.
Foto © Cornelie Müller-Gödecke

Mo 23.04.2018, 20.30 Uhr im Theater Vorpommern (Foyer), Eintritt 4 €
Filmclub Casablanca e.V. zeigt LIEBE OMA, GUTEN TAG! (LT)

Eine Filmemacherin und eine Fotografin begeben sich auf Spurensuche, um das Leben ihrer Großmutter zu rekonstruieren. Eine Geschichte wie aus einem Historiendrama, und doch ist alles wahr: Ella ist damals nach Litauen zurückgekehrt, um auf ihren Verlobten zu warten. Dann trennte der Eiserne Vorhang die Familie, und Ellas Spur verliert sich. Im Alter von 72 Jahren setzt sie ihrem Leben ein Ende, ihr Leben bleibt für die Nachgeborenen ein Rätsel. „Liebe Oma, guten Tag!“ zeigt zwei Schwestern, die die Geschichte der vorangegangenen Generation verstehen wollen – nicht aus rein historischem Interesse, sondern in der Hoffnung, man könne so die nicht enden wollende Serie von Unglücken und Selbstmorden in ihrer Familie beenden. In unaufgeregt rhythmisierten Sequenzen, immer wieder unterlegt mit einem wunderschönen Soundtrack, entfaltet der Film aus einer Familiengeschichte heraus eine Reflexion des grausamen 20. Jahrhunderts.
Regie: Jurate Samulionyte, Vilma Samulionyte
Dokumentarfilm, Litauen / Deutschland 2017, 84 Min., lit., dt., engl. OF mit dt. UT.
Foto © dagstarfilm

Di 24.04.2018, 20.00 Uhr, Koeppenhaus, Eintritt 3 Euro
„Wiederkehr“ – Ein Film von Volker Koepp zum 100. Geburtstag von Johannes Bobrowski

Vor 45 Jahren drehte Volker Koepp „Grüße aus Sarmatien“, inspiriert vom ersten Gedichtband Johannes Bobrowskis, „Sarmatische Zeit“ (1961). Seitdem ist der Regisseur immer wieder in jene Landschaft zwischen Weichsel, Wolga, Ostsee und Schwarzem Meer zurückgekehrt, die Bobrowski voller Sehnsucht und Hoffnung auf eine bessere Zukunft beschwört – als einen Raum ohne Grenzen und gemeinsame Heimat der vielen Völker in ihr.
Zum 100. Geburtstag Bobrowskis, der 1965 in Ostberlin starb, hat sich Koepp auf dessen biografische Spuren begeben. Er ist nach Tilsit gereist, ins heute russische Sowjetsk, wo der Dichter 1917 geboren wurde, weiter nach Königsberg/Kaliningrad, wo Bobrowski das Gymnasium besuchte, und in den litauischen Teil des Memel-Deltas, das den jugendlichen Schriftsteller inspirierte wie kein anderer Ort. Koepp hat sich mit Menschen getroffen, die ihm ihre eigenen Lebensgeschichten erzählen, und mit Kennern von Bobrowskis Werk. Immer wieder streut er zudem Erinnerungen aus seinen früheren Filmen ein. „Wiederkehr“ wird so zum jüngsten Teil einer großen filmischen Suchbewegung, die sich immer wieder aktualisiert – und zum berührenden Zeugnis von Koepps lebenslanger Verbundenheit mit Bobrowksis Lyrik.
Deutschland, 2017, 60 Min., deutsche Fassung, teilw. OF
Foto © Edition Salzgeber


Mi 25.04.2018, 20.00 Uhr, Koeppenhaus, 5 & 3 Euro
+++ update: Veranstaltung fällt leider aus wegen Erkrankung der Autorin +++

„Fische und Drachen“
Autorenlesung mit Undiné Radzevičiūtė (LT) und dem Übersetzer Cornelius Hell (AT)

Drei Frauengenerationen teilen eine Altstadtwohnung mitten in Chinatown: Großmutter Amigorena, Mama Nora, Autorin erotischer Kriminalromane, sowie deren erwachsene Töchter Miki und Schascha.

Sa 28.04.2018, 10.00-12.00 Uhr im St. Spiritus, Eintritt frei
Lettische Stricktraditionen – Handschuhe aus Lettland
Vortrag von Maruta Grasmane (LV)

Gestrickte Handschuhe sind ein kulturhistorisches Erbe des lettischen Volkes und neben ihrer praktischen Zweckbestimmung auch eine wertvolle Informationsquelle für Volkskundler. So schrieb der Dichter Imants Ziedonis: „Lettische Handschuhe sind so tief in den Gebräuchen, Traditionen und der Mythologie verwurzelt, dass sie zu einem Zeugnis unserer Identität wurden.“

Das Buch „Handschuhe aus Lettland: 178 überlieferte Fäustlinge zum Nachstricken“ der Autorin und Ethnografin Maruta Grasmane enthält Beispiele von Handschuhen, reproduziert nach Originalen aus mehreren Jahrhunderten, die sich in lettischen Museumsarchiven befinden. Das Buch ist nicht nur ein wunderschönes, rein praktisches Musterbuch, welches zum Nachstricken anregt, es ist auch eine historische Textilenzyklopädie zur lettischen Stricktradition und Symbolik. Die Autorin hat sich seit über 20 Jahren der Recherche, Sammlung und Systematisierung sowohl gestrickter lettischer Handschuhe als auch lettischer Bekleidungstraditionen verschrieben. 2012 das erste Mal veröffentlicht, ist dieses Buch inzwischen in fünf Sprachen erschienen. Herausgegeben wurde es vom Verlag „Senā klēts“, dem 1991 gegründeten Nationalen Zentrum für Bekleidungskultur und Cornelie Müller-Gödecke hat es ins Deutsche übertragen.
(Der Vortrag ist auf Deutsch.)
Foto © Senā klēts

Sa 28.04.2018, 13.00-18.00 Uhr im St. Spiritus
Strickworkshop zu lettischen Mustern

Workshop mit Maruta Grasmane und Monta Grasmane (in dt. und engl. Sprache)

Für diesen Workshop sind eine vorherige Anmeldung und Kenntnisse im Stricken mit mehreren Farben (Jaquard) und Stricken mit dünnen Nadeln Voraussetzung.
Ein Nadelspiel und Wolle wird gestellt, weitere Nadelspiele in den Grössen von 1mm, 1.25mm, 1.50mm und 2.00mm können erworben werden, diese sind in Deutschland oft schwer zu bekommen.
Auch hier gibt es eine kleine Ausstellung traditioneller Handschuhe aus Lettland und eine kleine Auswahl wichtiger Strickbücher.
Teilnehmerzahl begrenzt, Kosten 40 €/ 25 € (Studenten, ALG II), Anmeldung bitte unter info@koeppenhaus.de
Foto © Senā klēts, Blick ins Buch “Handschuhe aus Lettland”

So 29.04.2018, 18.00 Uhr, Koeppenhaus, Eintritt 3 Euro
Film „Ručs un Norie“ / Ruch and Norie (LV)
Dokumentarfilm, Lettland 2015, Regie: Inara Kolmane, 61 Min, OmenU

This Documentary is a human interest story about two contrasting people striking up a suprising, emotional and spiritual relationship. Japanese student Norie travels to Latvia to study Suiti community. There she meets one of the oldest Suiti women nicknamed Ruch, and develops a very personal bond with her.
Foto © Filmstudio Devini

Mi 02.05.2018, Vernissage 19.00 Uhr, Koeppenhaus, Eintritt frei
Textilausstellung der Vereinigung Draudzība (LV)

Das Studio für Volkskunst “Draudzība” gehört zu den ältesten Volkskunst-Vereinigungen in Lettland, in denen jedermann das Stricken und Weben erlernen kann. Die Arbeiten des Studios gehören zur lettischen Volkskunst, die von vielen Menschen in Lettland geliebt wird. Die Ausstellung präsentiert verschiedene Stile der lettischen Web- und Stricktradition. Dace Gaile, Vertreterin des Latvian Folk Art Studio „Draudzība“ aus Riga, ist zur Eröffnung der Ausstellung anwesend. Dace Gaile
ist eine Meisterin im Stricken und Weben. Sie liebt die Handarbeitstechniken und das Handarbeiten.
Foto © Draudzība

Donnerstag, 03. Mai 2018, 20.00 Uhr, 8 & 12 Euro, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus
Konzert mit Vladimir Tarasov (LT) und Heinz-Erich Gödecke (D)
Zwei Musiker: einer aus Litauen, einer von „hier“
Im Rahmen des Festivals „Nordischer Klang“ 2018

Man traf sich in St. Petersburg bei einem Avantgarde-Musikfestival Anfang der 90er Jahre und verabredete sich für die Zukunft. Dann spielte man so einiges, in Hamburg, Österreich, New York, Litauen, Stuttgart, Peking… und jetzt hier. Ein Duo, das viele Geister und Klangfarben in sich aufgesogen hat: aus Jazz, zeitgenössischer Musik und fernen Kulturen. Das bewirkt fein spannende Klangszenen mit besonderen Instrumenten und ausgeprägt expressiven Passagen. Mit erzählerischem Sinn gebaut, entsteht Kino im Kopf – ein Erlebnis!

Vladimir Tarasov aus Vilnius ist als Schlagzeuger einer der herausragendsten Musiker und Performance-Künstler in Osteuropa, zu Hause in vielen Konzerthallen und Museen weltweit. Mit dem „Ganelin-Trio“ war er bereits Ende der 70er Jahre auf dem Berliner Jazzfestival vertreten. Er gründete das „Lithuanian Art Orchestra“, für das er komponierte und war damit zu Gast bei der NDR-Jazzreihe. Als Solo-Performer spielte er bei „MaerzMusik“ in Berlin. Seine Installationen waren u.a. auf der Biennale in Venedig, im Centre Pompidou, im Museum of Contemporary Art Chicago und zuletzt im KUMU Tallinn zu sehen.

Heinz-Erich Gödecke spielt Posaune, dazu auch andere Hörner laut und leise in Jazz-Trios, Duos, in Solokonzerten und größeren Ensembles (Sextett „Eisenrot“), komponiert, improvisiert (auch mit elektronisch abgetasteten Pflanzen). Das alles weltweit z.B. in Konzerten und auf Festivals in Russland, Europa, Ecuador und Deutschland und… hier, wo er auch wohnt: bei Greifswald.

Eine Veranstaltung vom Koeppenhaus in Kooperation mit dem St. Spiritus und dem Nordischen Klang. Gefördert vom Lithuanian Culture Institute.

online Ticket hier:
Oder auch in der Greifswalder Stadtinformation und allen anderen üblichen VVK-Stellen des St. Spiritus.

Foto Tarasov © Alexander Zabrin
Foto Gödecke © Cornelie Müller-Gödecke

Veranstalter der Reihe “100 Jahre Baltische Staaten”:
KOEPPENHAUS
Literaturzentrum Vorpommern
Bahnhofstr. 4
17489 Greifswald
Tel. 03834-773510
www.koeppenhaus.de
info@koeppenhaus.de
www.facebook.com/koeppenhaus

Ausstellung · Meldungen

„Ostsee – Verborgene Fracht“

Fotografien von Marcus Wildelau

Unter der schönen Öberfläche der Ostsee verbergen sich Kampfmittel, Atommüll und Giftrückstände. Ihre Existenz wird meist verschwiegen. So entsteht eine Ästhetik des Unsichtbaren. Die Ostsee ist ein ruhiges, kleines und bei Seglern und Touristen beliebtes Binnenmeer mit herrlichen Stränden und großartigen Naturräumen. Oberflächlich betrachtet. Unterhalb der Oberfläche gibt es allerdings Gründe zur Sorge. Die Ostsee ist das schmutzigste Meer der Welt. Aber davon will eigentlich niemand etwas wissen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde vieles versenkt und eingeleitet, was nicht in die Ostsee gehört: konventionelle und chemische Kampfmittel aus zwei Weltkriegen, Atommüll, Stickstoffe aus Düngemitteln und Gifte aus Industrie und Landwirtschaft. Vieles davon wird von uns nicht als bedrohlich wahrgenommen oder ist schnell wieder vergessen, weil es nicht sichtbar ist, weil es nie sichtbar war.

Marcus Wildelau macht Bilder von der Ostsee und ihren Gestaden und blickt in die Richtung, in der sich etwas Furchtbares unsichtbar in der Tiefe befindet. Es sind keine Geheimnisse, nur unpopuläre Fakten. Was die Ostsee verbirgt, kann sich nur ein Betrachter vorstellen, der weiß, was er nicht sieht.
Die Fotoreihe wurde im analogen 4×5″ Großformat fotografiert und mit erläuternden Texten versehen.

Eine Ausstellung zum Greifswalder Literaturfrühling 2018.
Vernissage: Do, 08. März, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Einführung: Prof. Dr. Anna Zika, Kunsthistorikerin an der FH Bielefeld, Fachbereich Gestaltung.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Kooperation des NABU Greifswald und der FINC-Foundation und wird in Zusammenarbeit mit dem Koeppenhaus präsentiert.
Ausstellungsdauer bis 14.04.2018, Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
Ostern 2018: Karfreitag geschlossen, Ostersamstag 14-18 Uhr geöffnet
Foto: (c) Marcus Wildelau, www.halbtotal.de

Meldungen

5. Greifswalder Literaturfrühling 2018

21. März bis 28. April 2018

Der Frühling naht und das ist die Zeit des Greifswalder Literaturfrühlings! Die Veranstalter Koeppenhaus, Soziokulturelles Zentrum der Stadt Greifswald St. Spiritus und die Stadtbibliothek Hans Fallada laden Sie mit weiteren Partnern zu einem vielseitigen und spannenden Literaturprogramm ein.

http://www.koeppenhaus.de/literaturfruehling/
Gesamtprogramm: Programmheft als pdf

Ausstellung · Meldungen

Ratsam wäre es gewesen, diesen Saal nicht zu betreten.

EINE AUSSTELLUNG ZUM 80. GEBURTSTAG DER AUTORIN GISELA ELSNER
Text-Bild-Konstellationen | Gisela Elsners Texte treffen auf aktuelle Gegenwartskunst

Am 2. Mai 2017 hätte Gisela Elsner ihren 80. Geburtstag gefeiert. Dies war der Anlass für die Idee zu einem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt. Die satirische Schreibweise Elsners ist stark von visuellen Effekten der Verfremdung geprägt, daher liegt eine Verbindung zur bildenden Kunst nahe. Zudem hat sich die Autorin in zahlreichen Werken mit dem Verhältnis von Text und Bild auseinandergesetzt. Der Reiz dieser Ausstellung liegt in den einzigartigen Text-Bild Konstellationen, in denen verschiedene Arbeiten von jungen Künstlerinnen und Künstlern mit ausgewählten Textpassagen einer bereits verstorbenen Autorin in Dialog treten. Aus der Gegenüberstellung von Text- und Bild-Kunst ergeben sich künstlerisch-literarische Resonanzen und damit auch neue Deutungsspielräume, die eine spezifische Form ästhetischer Erfahrung ermöglichen.
Die Auswahl der Exponate erfolgte mit Blick auf zentrale Themen in Elsners Werk: verfremdung des Vertrauten, soziale Unterschiede, Prestige und Stigmatisierung, Kritik der Geschlechterrollen, das Aufspüren faschistischer Strukturen in der BRD-Gesellschaft nach 1945.
Seit Mai 2012 gibt es die Internationale Gisela Elsner Gesellschaft (IGEG), die es sich zum Ziel gemacht hat, sich um die Erschließung des Werkes der Autorin Gisela Elsner sowie die in der Gegenwart fortwirkenden Einflüsse ihres schriftstellerischen Schaffens zu kümmern. Offizieller Sitz der IGEG ist das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg, wo langfristig eine Forschungs- und Dokumentationsstelle zu Gisela Elsner eingerichtet werden soll.

Der Berliner Verbrecher Verlag gibt die Werke von Gisela Elsner neu heraus.
MIT ARBEITEN VON:
Lilli Loge, Alex Lebus, Robert Vanis, Johanna Rüggen, Maja Gratzfeld, Michael Klipphahn, Karen Packebusch, Robert Brandes, Max Kowalewski

Eintritt frei
Ausstellungsdauer bis 10. Februar 2018, Di-Sa 14-18 Uhr

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg/Literarturhaus Operpfalz, der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft und dem Koeppenhaus Greifswald.

(c) Oliver Grajewski